Die archäologischen Arbeiten an der Cueva del Tendal auf La Palma erhalten neuen Auftrieb. Ein Abkommen zwischen der Regierung der Kanarischen Inseln und der Universität von Las Palmas de Gran Canaria sichert die Fortsetzung der Untersuchungen an der bedeutenden Fundstätte.
Worum es geht (TL;DR)
- Abkommen zwischen Regierung und Universität sichert archäologische Arbeiten an der Cueva del Tendal.
- 180.000 Euro Förderung ermöglichen Ausgrabungen, Konservierung und Vorbereitung einer Ausstellung.
- Projekt umfasst Forschung, Schutz und Vermittlung der Benahoarita-Kultur auf La Palma.
Archäologie auf La Palma gewinnt wieder an Bedeutung
Jorge Pais, Leiter des historischen und archäologischen Erbes der Inselregierung von La Palma, erklärte, dass die Archäologie auf der Insel wieder an Bedeutung gewinne. Er betonte die Rolle des Abkommens für die Fortführung der Arbeiten an der Cueva del Tendal in San Andrés und Sauces.
Die Höhle ist eine bedeutende Quelle für das Verständnis der Benahoarita-Kultur. Mit Unterstützung der Generaldirektion für Kulturerbe der Kanarischen Inseln wird die Forschung fortgesetzt, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Ein gut ausgebildetes Team von Spezialisten verspricht eine erfolgreiche Zukunft.
180.000 Euro für Ausgrabungen und Konservierung
Eine Förderung von 180.000 Euro ermöglicht die Fortsetzung der Ausgrabungen, den Schutz und die Konservierung der Fundstätte sowie die Vorbereitung einer zukünftigen Ausstellung im Archäologischen Park El Tendal.
Das Abkommen, das von der Regierung der Kanarischen Inseln gefördert wird, gibt den Arbeiten an den San-Juan-Höhlen neuen Schwung. Diese gelten als die informativste Quelle zur indigenen Vergangenheit La Palmas.
Forschung, Konservierung und Vermittlung
Berichten zufolge waren die Aktivitäten in der Region bislang sporadisch, trotz des hohen wissenschaftlichen Wertes der gut erhaltenen Schichten. Die Ministerin für Universitäten, Wissenschaft und Innovation, Migdalia Machín, betonte, dass das Projekt über archäologische Forschung hinausgeht und auch Schutz, Anpassung und Verbreitung umfasst.
Das Programm basiert auf drei Hauptlinien: Forschung, Anpassung und Konservierung sowie Verbreitung. Es umfasst Prospektionen, Bohrungen und Analysen, die Reinigung und Zugänglichmachung der Fundstätte sowie die Entwicklung von Bildungsressourcen.











