Der Stadtrat von Arucas hat einen Bewohner von Montaña de Cardones auf Gran Canaria mit einer Geldstrafe von 9000 Euro belegt und die Abgabe von zwei potenziell gefährlichen Hunden angeordnet. Diese Entscheidung folgte auf mehrere Vorfälle, bei denen die Hunde andere Tiere angegriffen hatten.
Das Umweltamt berichtete von mindestens drei schweren Angriffen, die durch Polizeiberichte und Beschwerden der Anwohner dokumentiert wurden. Ein besonders gewalttätiger Vorfall ereignete sich, als ein Hund einer gefährlichen Rasse einen anderen Hund über einen längeren Zeitraum biss, was erhebliche Verletzungen verursachte und den Besitzer gefährdete, als er versuchte einzugreifen.
Gefährliche Hunde auf Gran Canaria
Zeugen aus der Umgebung gaben an, dass dieselben Hunde auch in frühere Angriffe verwickelt waren, die angeblich zum Tod von zwei Hunden in der Gegend führten.
Die städtischen Untersuchungen ergaben, dass die Hunde weder lizenziert noch gechipt waren, keinen Gesundheitsnachweis hatten und nicht wie vorgeschrieben geimpft waren. Damit verstießen sie wiederholt gegen bestehende Vorschriften.
Verstöße gegen Vorschriften
Außerdem wurden die Hunde ohne Maulkörbe oder Sicherheitsvorkehrungen in der Öffentlichkeit geführt, was das Risiko von Aggressionen erheblich erhöhte. Der Stadtrat von Arucas hat daher die sofortige und vorsorgliche Beschlagnahmung der beiden Hunde angekündigt. Diese werden in kommunaler Obhut gehalten, bis das Sanktionsverfahren endgültig abgeschlossen ist.


