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    Gran Canaria Nachrichten 11. April 20265 Min. Lesedauer

    Arzt in Las Palmas schockiert: Untersuchungshaft und Berufsverbot!

    Kanaren News Gran Canaria News-Ticker

    Gran Canaria spricht über Untersuchungshaft gegen einen Arzt, den Schutzplan für die Dünen von Maspalomas und den Streit um die MetroGuagua sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.

    Arzt auf Gran Canaria nach Vorwürfen in Untersuchungshaft

    Die Polizei hat einen Arzt wegen des Verdachts sexueller Übergriffe festgenommen. Die Justiz in Las Palmas de Gran Canaria ordnete Untersuchungshaft ohne Kaution an und erließ ein Berufsverbot sowie ein Annäherungsverbot.

    Zwölf Klägerinnen schilderten in ihren Aussagen, der Verdächtige habe sie in öffentlichen Gesundheitszentren unter Vorwänden unsittlich berührt. Zeugen, darunter Krankenschwestern und Kollegen, berichteten, er habe Fotos gezeigt, persönliche Fragen gestellt und Untersuchungen ohne Handschuhe durchgeführt.

    Neuer Schutzplan für die Dünen von Maspalomas beschlossen

    Der Inselrat hat den Entwurf eines Landnutzungsplans für die Dünen von Maspalomas beschlossen. Inés Miranda, zuständig für Territorialpolitik und Landschaft, erklärte, das Gebiet brauche maximalen Schutz.

    Der Plan soll rund 404 Hektar in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana sichern, darunter Dünenfeld, Lagune, Palmenhain Oasis und den Tony Gallardo Park. Miranda sagte, Freizeitnutzung und Urbanisierung hätten das Reservat beeinträchtigt, deshalb müsse der Schutz mit menschlichen Aktivitäten in Einklang stehen.

    Coalición Canaria fordert Ende der MetroGuagua in Las Palmas

    Coalición Canaria greift das MetroGuagua-Projekt in Las Palmas de Gran Canaria politisch an. Esther Monzón erklärte, ihre Partei werde bei einem Wahlsieg 2027 die Arbeiten stoppen und eine neue Mobilitätsplanung starten.

    David Suárez, Sprecher der Partei, sagte, zusätzliche Mittel und Zeit lösten ein von Beginn an schlecht geplantes Projekt nicht. Die Partei kritisierte Bürgermeisterin Carolina Darias von der Sozialistischen Partei und verwies darauf, dass öffentliche Gelder wegen mangelhafter Mittelverwaltung zurückgegeben werden mussten.

    Feuerwehrleute fordern bessere Arbeitsbedingungen

    Feuerwehrleute von Gran Canaria haben vor dem Sitz der Insular Corporation protestiert. Die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CCOO) erklärte, der Vertrag sei seit mehr als 30 Jahren nicht aktualisiert worden und die Beschäftigten arbeiteten unter unzureichenden Bedingungen.

    CCOO warf der Inselkörperschaft vor, das staatliche Gesetz 5/2024 für Waldbrandbekämpfer nicht umzusetzen, wodurch Anerkennung und Frühverrentung ausblieben. Kritisiert wurden zudem fehlende Risikopräventionsprotokolle, Personalmangel und verspätete Zahlungen für Standortstunden.

    Telde kündigt Sandverlagerung zwischen Playa del Hombre und Hoya del Pozo an

    Die Stadtverwaltung von Telde hat ein Projekt zur Sandverlagerung von Playa del Hombre nach Hoya del Pozo angekündigt. María Calderín, Strandbeauftragte des Rates, betonte die Bedeutung für Küstenschutz, Sicherheit und Zugänglichkeit nach jüngsten Wetterschäden.

    Die Arbeiten sollen zwei bis drei Wochen dauern und umfassen auch Schuttbeseitigung, das Verlegen von Felsen zum Schutz der Promenade und bessere Zugänge. Zuständig ist die Küstenabteilung der Kanarischen Inseln im spanischen Ministerium für ökologischen Übergang und demografische Herausforderung (MITECO) in Zusammenarbeit mit Telde.

    Las Palmas öffnet Straße nach Erdrutsch durch Sturm Therese wieder

    Die Stadtverwaltung hat die Straße zwischen Llanos de María Rivera und La Milagrosa nach einem Erdrutsch wieder geöffnet. Héctor Alemán, Stadtrat für Reinigung, sagte, die Dienste hätten von Beginn an die nötigen Ressourcen aktiviert.

    Teams der Bereiche Reinigung sowie Straßen und Bauwerke räumten Schlamm, Erde, Steine und Vegetation. Nach Angaben der Stadt kamen unter anderem Kipper, ein Bagger sowie ein Wassertankwagen zum Einsatz, der rund 6.000 Liter Wasser verbrauchte, um die Fahrbahn zu säubern.

    Restaurierung des Brunnens Santo Domingo in Vegueta gestartet

    Die Stadtverwaltung hat den Brunnen Santo Domingo aus dem Jahr 1792 für eine Restaurierung demontieren lassen. Die Säule soll für schätzungsweise zwei Monate von ihrer Basis getrennt bleiben.

    Die Arbeiten umfassen die Erneuerung von Rohrleitungen, die Bearbeitung des Mauerwerks und die Stabilisierung der Struktur. Geplant sind mechanische und chemische Reinigung, die Entfernung alter Zementmörtel und eine hydrophobe Schutzbehandlung, um Erosion und Abplatzungen vorzubeugen.

    Telde veröffentlicht endgültige Bewerberliste für Sozialarbeiter-Reservelisten

    Die Stadtverwaltung hat die endgültige Liste für ein Auswahlverfahren zur Bildung von Reservelisten in der Kategorie Sozialarbeiter veröffentlicht. Ein Erlass der Personalrätin Carmen Batista Hernández bestätigte 216 zugelassene und 17 ausgeschlossene Bewerber.

    Die Resolution im Amtsblatt der Provinz Las Palmas nannte als Hauptgründe fehlende Pflichtunterlagen, darunter Antrag, Gebührennachweis oder das Führungszeugnis für Sexualstraftaten. Zudem benannte die Stadt den Bewertungsausschuss für die nächsten Verfahrensphasen.

    Aemet meldet März 2023 als nassesten Monat seit 65 Jahren

    Die Staatliche Meteorologische Agentur Aemet hat den März 2023 auf den Kanarischen Inseln als nassesten Monat seit 65 Jahren bilanziert. Der Durchschnitt lag bei 144,6 Litern pro Quadratmeter und damit 456 Prozent über dem Erwartungswert.

    Gemeldet wurden zahlreiche Rekorde, darunter 659,4 Liter am Roque de Los Muchachos und hohe Werte auf Gran Canaria in San Mateo-Corral de los Juncos sowie in San Bartolomé de Tirajana-Las Cuevas. Als Treiber nannte Aemet die Sturmsysteme Regina und Therese, zudem lag die Durchschnittstemperatur bei 14,6 Grad.

    Universität in Las Palmas beschreibt Klimafaktor hinter sinkenden Fängen

    Eine Studie hat den Rückgang von Fischbeständen auf den Kanaren mit der Nordatlantischen Oszillation in Verbindung gebracht. Die Universität Las Palmas de Gran Canaria fand laut Bericht nur zwei bestätigte Fälle, in denen Haie als Ursache für Verluste nachgewiesen wurden.

    Die Wissenschaftler analysierten Fang- und Klimadaten und stellten eine Korrelation mit der Oszillation fest, die Windstärken und damit Bestände beeinflusst. Der handwerkliche Fischer Santiago González aus dem Norden Lanzarotes berichtete, seine Fänge seien von mehr als 400 Tonnen in den Jahren 2018 bis 2020 auf 210 Tonnen im Jahr 2023 gesunken.

    Trainer Luis García verteidigt Altersmischung bei UD Las Palmas

    Trainer Luis García hat die Altersvielfalt im Kader von UD Las Palmas betont. Er sagte, erfahrene Spieler hätten als Mentoren gewirkt und jungen Profis geholfen, mit Druck umzugehen.

    Jüngere Spieler hätten Energie und neue Impulse eingebracht, wodurch das Team widerstandsfähiger geworden sei. García blieb optimistisch und erklärte, die Mischung aus Jugend und Erfahrung könne Ergebnisse und Teamkultur in der Saison stärken.

    Energiewende prägt Debatte um Macht und Territorium auf den Kanaren

    Die Energiewende hat eine Debatte über Energiepolitik, territoriale Dynamiken und politische Macht ausgelöst. Der Diskurs betont, dass ein nachhaltiges Energiemodell ökologische und sozioökonomische Aspekte für Inselbewohner berücksichtigen muss.

    Genannt werden Umweltverträglichkeit, wirtschaftliche Tragfähigkeit und soziale Gerechtigkeit als zentrale Punkte. Der Beitrag hebt hervor, dass Behörden klare Rahmen setzen sollten und öffentliche Beteiligung sowie Partnerschaften zwischen Verwaltung, Unternehmen und Bürgern für den Umbau entscheidend sind.

    Haie Kanaren-Wetter Klima Las Palmas Politik Sport Unwetter
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