Carolina Darias, die Bürgermeisterin von Las Palmas de Gran Canaria, hat am Freitag ihre Unterstützung für die ehemalige sozialistische Stadträtin Encarna Galván bekundet. Diese Unterstützung erfolgte, nachdem die Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft eine Klage gegen Galván wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei Aufträgen der städtischen Promotion Company während ihrer Amtszeit erhoben hatte.
Worum es geht (TL;DR)
- Bürgermeisterin Darias unterstützt Stadträtin Galván nach Klage wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei städtischen Aufträgen.
- Staatsanwaltschaft fand nach anderthalb Jahren nur bei einem von fünfzehn Unternehmen Hinweise auf Fehlverhalten.
- Darias wirft der Volkspartei vor, die Verwaltungstätigkeit des Stadtrats zu kriminalisieren.
Bürgermeisterin stellt sich hinter Mitangeklagte
Darias äußerte sich auch unterstützend für die weiteren in der Klage genannten Personen, darunter die aktuelle Managerin der Promotion Company, María Elena Rodríguez, ihr Vorgänger Agustín Díaz und die Choreografin Natalia Medina, die von 2016 bis 2025 als Beraterin tätig war. Sie kritisierte die Vorgehensweise der Volkspartei (PP), die den Fall zur Anzeige gebracht hatte, und sprach von einer "konfrontativen Tendenz zur Verrechtlichung lokaler Angelegenheiten".
Darias vertraut auf rechtliche Verteidigung
Darias zeigte sich zuversichtlich, dass die Angeklagten "solide rechtliche Argumente" vorbringen würden, um die Unschuld von Galván und den anderen Beschuldigten zu beweisen. Sie betonte, dass die Staatsanwaltschaft nach anderthalb Jahren "gründlicher und rigoroser" Untersuchung nur bei einem von fünfzehn von der PP angezeigten Unternehmen Hinweise auf kriminelles Fehlverhalten gefunden habe.
Scharfe Kritik an der Volkspartei
Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass die Vorwürfe der PP "Affinitäten oder Verbindungen zu bestimmten Mitgliedern der Stadtregierung" betrafen. Sie stellte jedoch klar, dass es "keine Verschwörung, kein Netzwerk, keine Kompensationen" gebe und die Hauptbeschwerde der PP archiviert worden sei. Darias warf der PP vor, "die gesamte Verwaltungstätigkeit des Stadtrats von Las Palmas de Gran Canaria zu kriminalisieren" und forderte die Partei auf, sich auf die Politik zu konzentrieren.
Lob für María Elena Rodríguez
Die Bürgermeisterin sprach sich klar für María Elena Rodríguez aus und lobte "das gute Management", das gezeigt worden sei. Darias bekräftigte ihren Glauben an die Unschuldsvermutung für die Personen, gegen die die Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft Beschwerden eingereicht hat. Sie betonte, dass es während ihrer Amtszeit kontinuierliche Beschwerden gegeben habe, die ihrer Ansicht nach darauf hindeuten, dass "kein politisches Projekt" hinter der PP stehe.











