Auf den Kanarischen Inseln wurden zwei Personen zu drei Jahren Haft verurteilt. Sie hatten an einem Treffen von SATRA-Arbeitern teilgenommen, deren Löhne ausblieben. Enrique wurde für seine Rolle im Busstreik der 1970er Jahre verurteilt. Alle betonen die Wichtigkeit, diese Geschichten zu erzählen, um einer "schwarz-weißen" Spanien-Vision ohne Rechte entgegenzuwirken.
Worum es geht (TL;DR)
- Zwei Personen wurden zu drei Jahren Haft verurteilt wegen Teilnahme an SATRA-Arbeitertreffen.
- Ramon Armando und Manuel Vizcaíno erlebten brutale Misshandlungen und erbärmliche Haftbedingungen unter Franco.
- Frauen spielten eine entscheidende Rolle im Widerstand, unter anderem durch Besetzung der Kathedrale.
Repression auf den Kanaren: Erinnerungen an die Diktatur
Ramon Armando León Rodríguez, Manuel Vizcaíno und Enrique Caro erinnern sich an die Schrecken der Diktatur. Sie erlebten die Angst vor Verhaftungen, Misshandlungen durch die Guardia Civil und das Leben im Untergrund. Die Repression endete nicht mit den frühen Jahren nach dem Putsch, sondern dauerte bis zu Francos Tod an. Armando fasst zusammen, dass die Haftbedingungen schrecklich waren.
Die Sardina-Ereignisse markierten einen Wendepunkt in der kanarischen Arbeiterbewegung. Ramon Armando und Manuel Vizcaíno wurden wegen ihrer Teilnahme an einem Treffen verurteilt, bei dem die Guardia Civil das Feuer eröffnete. Armando wurde erstmals 1966 am 1. Mai verhaftet und erlebte brutale Misshandlungen.
Haft und Verfolgung: Erfahrungen der Betroffenen
Manuel Vizcaíno entkam am 1. Mai, wurde aber zuvor für seine Beteiligung an der Bewegung Canarias Libre verhaftet. Beide Männer waren durch ihre linke Gesinnung und die Sardina-Ereignisse verbunden. Die Treffen mit SATRA-Arbeitern führten zu zahlreichen Verhaftungen, darunter der PCE-Führer Tony Gallardo.
Ramon Armando und Manuel Vizcaíno erinnern sich an ihre Überführung von Barranco Seco nach Cádiz. Die Haftbedingungen waren erbärmlich, und sie wurden oft für Hungerstreiks bestraft. Ihre Leben veränderten sich drastisch, und nach der Haft verloren sie viele Rechte.
Frauen im Widerstand gegen das Franco-Regime
Frauen spielten eine entscheidende Rolle im Widerstand gegen das Regime. Während der Sardina-Ereignisse besetzten Frauen die Kathedrale von Santa Ana. Enrique Caro betont die Bedeutung der weiblichen Solidaritätsnetzwerke.
Enrique Caro entkam einer Verhaftung, indem er durch Rohre kletterte und bei Sympathisanten Unterschlupf fand. Er entschied sich, sich der Haft zu stellen, um der Polizei zu entgehen. Die Unterstützung durch das Rektorat half, seine Inhaftierung zu verhindern.
Die Geschichten von Ramon Armando, Manuel Vizcaíno und Enrique Caro zeigen die Härte der Franco-Repression und die Bedeutung des Erzählens dieser Erlebnisse, um die Schrecken der Diktatur nicht zu vergessen.











