Das Provinzgericht von Las Palmas hat alle 15 Angeklagten im Emalsa-Fall freigesprochen. Der Fall untersuchte mögliche Verluste, die die privaten Partner Saur und Sacyr-Valoriza der Wassergesellschaft von Las Palmas de Gran Canaria zugefügt haben könnten.
Worum es geht (TL;DR)
- Das Provinzgericht Las Palmas sprach alle 15 Angeklagten im Emalsa-Fall frei.
- Der Stadtrat zog seine Anklage zurück, da keine Schädigung öffentlicher Gelder nachgewiesen wurde.
- Die Staatsanwaltschaft hatte Verluste von 23,4 Millionen Euro geschätzt und hohe Strafen gefordert.
Laut dem Obersten Gerichtshof der Kanarischen Inseln wurde das Urteil den Parteien mitgeteilt. Nach Abschluss des Verfahrens zog der Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria seine Anklage zurück, da keine Schädigung öffentlicher Gelder nachgewiesen wurde.
Staatsanwaltschaft forderte hohe Haftstrafen und Millionen-Bußgelder
Die Staatsanwaltschaft hatte Verluste von 23,4 Millionen Euro geschätzt und alternative Strafen gefordert. Hauptvorwurf war die fortgesetzte Unterschlagung.
Für 13 Angeklagte, darunter Führungskräfte der privaten Partner von Emalsa, forderte sie eine sechsjährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von 18.000 Euro. Für die mit Satocan verbundenen Angeklagten verlangte sie zwei Jahre und neun Monate Haft sowie eine Geldstrafe von 15.000 Euro.
Alternativ schlug die Staatsanwaltschaft wegen untreuer Verwaltung eine vierjährige Haftstrafe und 46 Millionen Euro für zwölf Angeklagte vor. Für die mit Satocan verbundenen Angeklagten wurden ebenfalls zwei Jahre und neun Monate Haft sowie 46 Millionen Euro gefordert.











