Das Notfall-Koordinationszentrum 112 warnt am Montag vor Wellen von bis zu vier Metern Höhe. Zur Flutzeit um 15.30 Uhr besteht besondere Gefahr. Der Voralarm wegen widriger Küstenphänomene bleibt bestehen.
Worum es geht (TL;DR)
- Das Notfall-Koordinationszentrum 112 warnt vor bis zu vier Meter hohen Wellen am Montag.
- Am Sonntag starben vier Menschen in Santiago del Teide, eine Person wird vermisst.
- Der Voralarm gilt für die Nord- und Westküsten mehrerer Kanarischer Inseln.
Seit Freitag gilt dieser Voralarm. Die Generaldirektion für Notfälle aktualisierte ihn am Montagmittag für die Nordküste von Gran Canaria sowie die Nord- und Westküsten von El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote.
Vier Tote nach Wellenunglück in Santiago del Teide
Am Sonntag rissen die Wellen kurz nach der Flut mehrere Personen im Naturpool von Isla Cangrejo in Santiago del Teide auf Teneriffa mit. Dabei starben vier Menschen, eine Person wird weiterhin vermisst.
Wellen bis vier Meter und Sicherheitshinweise
Die Prognose für Montag sieht Wellen von 2,5 bis 4 Metern vor.
Die Regierung der Kanarischen Inseln rät über ihre sozialen Medien: "Meiden Sie Gebiete, in denen die Wellen brechen, und folgen Sie den Anweisungen der Behörden. Bleiben Sie wachsam."
Die Rettungsdienste empfehlen zudem: Vermeiden Sie Gebiete, in denen Sie bei Flut isoliert werden könnten. Halten Sie sich von Docks und Wellenbrechern fern, auch wenn die Wellen plötzlich ruhig erscheinen.











