Gran Canaria beschäftigt sich derzeit mit illegalen Wohnungen in Mogán, einer Papstmesse im Stadion, dem Boom bei Elektroautos und weiteren aktuellen Entwicklungen auf der Insel.
Arguineguín: Gericht stoppt Legalisierung von 37 Wohnungen
Ein Gericht hat die Illegalität von 37 Wohnungen in der Urbanisation Monte Carrera in Arguineguín bestätigt. Das noch nicht rechtskräftige Urteil aus Las Palmas de Gran Canaria zwingt das Rathaus von Mogán, die Bearbeitung des Urban Environment Action Programme (PAMU) auszusetzen.
Das Gericht wies am 31. März die Berufung des Bauträgers gegen die Anordnung zur Wiederherstellung der Bauordnung zurück. Während der Covid-19-Pandemie waren ohne Genehmigung Kellerwände beseitigt worden, um Wohnungen zu schaffen. Genehmigt waren nur zwei Stockwerke, entstanden sind drei.
Mogán: Streit um PAMU und geplante Landübertragung
Die Gemeinde Mogán hat den Konflikt um eine mögliche Amnestie für die Bauten verschärft. Der Stadtrat genehmigte im Februar die Bearbeitung des PAMU, das die Regularisierung der betroffenen Einheiten vorsah. Dafür sollten 625 Quadratmeter Land an die Gemeinde übertragen werden.
Juan Manuel Gabella, Politiker von Nueva Canarias-Bloque Canarista, verlangte Klarheit zu den rechtlichen Folgen des Urteils. Die Eigentümergemeinschaft Monte Carrera Green Garden Club lehnte die Legalisierung ab und forderte die sofortige Aussetzung. Sie erklärte, das vorgesehene Grundstück sei Gemeinschaftseigentum und die Eigentümer seien nicht konsultiert worden.
Las Palmas: Papstmesse mit Virgen del Pino und San Juan
Die Ankündigung einer Heiligen Messe unter Leitung des Papstes im Gran Canaria Stadion hat die Virgen del Pino und San Juan Bautista in den Mittelpunkt gerückt. Tausende Teilnehmer prägten das Ereignis und spiegelten laut Bericht die spirituelle Verbundenheit der lokalen Gemeinschaft wider.
Bislang bestätigten 2.000 Anmeldungen die Teilnahme. Weitere Details zur Zeremonie und zu begleitenden Aktivitäten standen noch aus. Die Organisatoren rechneten mit einer großen Zahl von Gläubigen.
Verkehr: Gran Canaria führt Elektroauto-Markt auf den Kanaren an
Gran Canaria stellt mehr als die Hälfte der Elektrofahrzeuge auf den Kanaren und führt damit den Markt im Archipel an. Der Anteil lag laut Bericht bei etwa 56 Prozent. Zugleich stiegen die Zulassungen deutlich und bestätigten den Trend zu umweltfreundlicheren Alternativen.
Als Treiber gelten staatliche Anreize wie Subventionen und Steuererleichterungen sowie der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Experten gehen davon aus, dass Gran Canaria führend bleibt, während Initiativen für erneuerbare Energien und weitere Maßnahmen zur Senkung von CO2-Emissionen zusätzliches Wachstum fördern sollen.
Kulturerbe: La-Plata-Pass macht Viehwege auf Gran Canaria sichtbar
Ein Bericht hebt die Bedeutung traditioneller Viehwege auf den Kanarischen Inseln als Kulturerbe hervor und betont dabei auch Gran Canaria. Der La-Plata-Pass gilt als spektakulärstes Segment des Wegenetzes und verbindet Nord und Süd durch das Inselzentrum auf einer Route von fast zehn Kilometern.
Die Darstellung verweist auf historische Kataloge öffentlicher Wege und auf Forschung, unter anderem von Claudio Moreno, Doktor der Geographie an der Universität ULPGC. Heute nutzen Wanderer und Sportveranstaltungen wie der Ultra-Marathon Transgrancanaria den Pfad, was seine Erhaltung zusätzlich stützt.






