Gran Canaria spricht über neue Wohnungsbauten in Maspalomas, finanzielle Sorgen vieler Haushalte und die Kulturhauptstadt-Bewerbung 2031 sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
San Bartolomé de Tirajana hat 102 Wohnungen in Maspalomas genehmigt
San Bartolomé de Tirajana hat den Bau von 102 privaten Wohnungen in Maspalomas genehmigt. Die Stadtverwaltung erteilte die Lizenz für ein Projekt der Firma Hijos de Francisco López Sánchez, S.A., das auf einem 8.699 Quadratmeter großen Grundstück auch Garagen und Gewerbeflächen vorsah und mit 13,5 Millionen Euro veranschlagt war.
Die Bebauung entsprach den Vorgaben in Bellavista und nutzte 67 Prozent der Fläche. Geplant waren mehrere Baukörper entlang der Calle Plácido Domingo mit vier bis fünf Etagen sowie zwei Untergeschosse mit 198 Stellplätzen, dazu 216 Abstellräume. Vizebürgermeister Alejandro Marichal erklärte, die Genehmigung habe Projekte zur Erhöhung des Wohnungsangebots freigegeben.
Istac-Zahlen haben finanzielle Belastung auch auf Gran Canaria gezeigt
Neue Istac-Daten haben die angespannte Lage vieler Haushalte auf den Kanarischen Inseln bestätigt. Laut Verbraucherindex hatten 60,8 Prozent 2025 finanzielle Schwierigkeiten, davon meldeten 34,4 Prozent einige und 26,4 Prozent erhebliche Probleme, während 8,7 Prozent keine Schwierigkeiten angaben.
Die Erhebung zeigte regionale Unterschiede und nannte auf Gran Canaria besonders niedrige Werte beim Verbrauchervertrauen im Norden der Insel. Gleichzeitig wiesen die Zahlen zum Jahresende 2025 auf eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr hin, weil der Anteil der Betroffenen um 5,2 Prozentpunkte sank. 34,9 Prozent der Befragten sagten, ihre Lage habe sich in den vergangenen sechs Monaten verschlechtert.
Las Palmas de Gran Canaria hat „Jam in the Square“ für 2031 gestartet
Gran Canaria hat mit „Jam in the Square“ eine neue Kulturinitiative gestartet. Der Musiker und Produzent Kilian Millares koordinierte das Projekt, das die Bewerbung von Las Palmas de Gran Canaria als Europäische Kulturhauptstadt 2031 unterstützen sollte und Musik aus klassischen Veranstaltungsorten in den öffentlichen Raum bringen wollte.
Die erste Ausgabe begann am Freitag um 17 Uhr am verspiegelten Pavillon hinter der Gran Canaria Plaza in Santa Catalina und lief bis 22 Uhr. Auftritte kamen unter anderem von Alan Himar, Faye Nikita und Diego Zapata, parallel malte die polnische Künstlerin Patrycja Mladenowa live. Weitere Termine waren für den 20. Februar und 6. März angekündigt.
Gran Canaria hat 19 Personen und Organisationen ausgezeichnet
Gran Canaria hat 19 Personen und Organisationen für Beiträge zur Gemeinschaft geehrt. Die Auszeichnungen deckten mehrere Bereiche ab, darunter Kunst und Kultur, soziale Inklusion, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung, und würdigten Engagement für bürgerliche Werte und soziale Verantwortung.
Während der Zeremonie lobten Redner die Geehrten, und zahlreiche Einwohner sowie Vertreter lokaler Behörden nahmen teil. Aus der Opposition kam Kritik am Auswahlverfahren, verbunden mit Forderungen nach mehr Transparenz und Inklusivität bei künftigen Nominierungen. Trotz der Einwände blieb die Ehrung als Anerkennung gesellschaftlichen Einsatzes angelegt.
Las Palmas de Gran Canaria hat erste städtische Pickleball-Plätze eröffnet
Las Palmas de Gran Canaria hat die ersten städtischen Pickleball-Plätze auf den Kanarischen Inseln eröffnet. Die Stadt stellte die Anlagen als Angebot für erfahrene Spieler und Einsteiger vor und verband damit das Ziel, Sport und Begegnung in der Bevölkerung zu fördern.
Die Verwaltung nannte Barrierefreiheit, Beleuchtung für Abendspiele sowie geplante Turniere und Workshops als Merkmale. Pickleball, eine Mischung aus Tennis, Badminton und Tischtennis, gewinnt weltweit an Bedeutung. Die Behörden erwarteten, dass die Plätze auch Besucher anziehen und Sporttourismus auf Gran Canaria unterstützen.











