Gran Canaria spricht über eine Festnahme mit fast 100 Kilo Haschisch, den Staubsturm mit Warnstufe und Verkehrsänderungen zum Kinderkarneval sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Gran Canaria: Festnahme mit fast 100 Kilo Haschisch am Flughafen
Die Behörden haben auf Gran Canaria eine Person mit fast 100 Kilo Haschisch festgenommen. Sicherheitskräfte entdeckten bei einer routinemäßigen Kontrolle am Flughafen mehrere Pakete im Gepäck des Verdächtigen.
Erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die Drogen für den Ausbau eines lokalen Vertriebsnetzes bestimmt waren. Die Ermittler kündigten weitere Schritte an, um mögliche Verbindungen zu größeren Schmuggelstrukturen zu klären, und verwiesen auf die Bedeutung strenger Kontrollen an Flughäfen.
Gran Canaria: Staubsturm verschlechtert Luftqualität in Las Palmas
Ein Staubsturm hat in Las Palmas de Gran Canaria die Luftqualität deutlich verschlechtert. Die Generaldirektion für Notfälle der kanarischen Regierung aktivierte am Montag den Voralarmstatus, weil sich die Lage besonders in tieferen und mittleren Höhenlagen verschärfte.
Die staatliche Wetteragentur Aemet gab eine gelbe Warnung für alle Inseln wegen schwebenden Staubs heraus. Die Regionalregierung riet zu Selbstschutz, darunter geschlossene Fenster, weniger Anstrengung und besondere Vorsicht im Straßenverkehr wegen eingeschränkter Sicht, und verwies für Auskünfte auf die Nummer 012.
Las Palmas de Gran Canaria: Sperrungen und Umleitungen zum Kinderkarneval
Die Stadtverwaltung hat für den Kinderkarnevalsumzug in Las Palmas de Gran Canaria umfangreiche Verkehrsänderungen festgelegt. Der Umzug startete um 12.00 Uhr im Hafenbereich und endete nahe Mesa y López, begleitet von Kinderkönigin Elena Henríquez González, ihrem Hofstaat und Gruppen auf fast drei Kilometern Strecke.
Die Einschränkungen begannen bereits am Montagabend mit Fahrzeugentfernungen und setzten sich am Dienstag ab 8.00 Uhr mit weiteren Sperrungen fort, die auch Busse und Taxis betrafen. Der Busbahnhof an der Plaza Ingeniero Manuel Becerra wurde vorübergehend geschlossen, und nach dem Umzug reinigte ein Team aus 24 Personen mit acht Fahrzeugen die Route.
Gran Canaria: Kunstspende bringt zwölf Gemälde in öffentliches Eigentum
Die Kanarischen Inseln haben zwölf Gemälde als bedeutende Kunstspende erhalten. Die Werke wurden öffentliches Eigentum, weil die Castillo-Familie damit eine Erbschaftssteuerschuld von 4 Millionen Euro beglich, die nach dem Tod von Alejandro del Castillo y Bravo de Laguna im Jahr 2020 entstanden war.
Die Sammlung ging an die autonome Gemeinschaft und wurde an die Inselverwaltung von Gran Canaria übergeben. Nach der Restaurierung sollen die Bilder im Museum der Schönen Künste in Las Palmas ausgestellt werden, zwei Werke von Luca Giordano benötigten eine dringende Restaurierung.
Las Palmas de Gran Canaria: Zyklus „Verfluchte Kriege“ endet im Kulturzentrum
Das Gran Canaria Audiovisual Culture Centre hat den Zyklus „Verfluchte Kriege“ mit zwei Aufführungen abgeschlossen. Gezeigt wurden „Negro Limbo“ und „Die Marseillaise der Betrunkenen“, die Konflikt, gesellschaftliche Unruhen und die Folgen von Krieg thematisierten.
„Negro Limbo“ beleuchtete psychologische und soziale Auswirkungen von Konflikten, während „Die Marseillaise der Betrunkenen“ Humor mit Kommentar verband und die Absurdität des Krieges aus der Perspektive von Trunkenheit und Kameradschaft spiegelte. Die Veranstalter beschrieben den Abschluss als Anstoß, Lehren aus vergangenen Konflikten zu bedenken.











