Die Dritte Internationale Konferenz zur Traumatherapie hat am Wochenende auf Gran Canaria nationale und internationale Experten für integrative Psychotherapie, Bindung und psychische Gesundheit zusammengebracht.
Worum es geht (TL;DR)
- Dritte Internationale Konferenz zur Traumatherapie versammelte über 1.000 Fachleute auf Gran Canaria.
- Internationale Experten referierten über EMDR-Therapie, Bindung und transgenerationale Traumata.
- Psychische Störungen und emotionale Belastungen nehmen trotz gestiegenen Bewusstseins weiter zu.
Internationale Experten diskutieren Traumatherapie auf Gran Canaria
Der Offizielle Psychologenverband (COP) von Las Palmas veranstaltete die Konferenz am 14. und 15. November im Expomeloneras. Seit der ersten Ausgabe 2021 hat sie sich zu einer der bedeutendsten Konferenzen in der spanischsprachigen Welt entwickelt und erreichte über 1.000 Fachleute.
Zu den Rednern gehörten Ignacio Jarero, der über Gruppeninterventionen mit EMDR-Therapieprotokollen sprach, und Paul Gilbert, der online über Compassion Focused Therapy referierte. Diane Poole Heller behandelte das Thema Erwachsenenbindung und Trauma, während Peter Bourquin transgenerationale Traumata untersuchte. Pat Ogden und Esther Pérez erklärten die sensorimotorische Psychotherapie, und Arun Mansukhani diskutierte Paarbeziehungen aus der Perspektive der Traumatherapie.
Zunehmende psychische Belastungen in allen Lebensphasen
Die Organisatoren betonten, dass trotz eines gestiegenen Bewusstseins für psychische Gesundheit die kollektive psychologische Gesundheit kritisch abnimmt. Psychische Störungen, psychosomatische Erkrankungen und emotionale Belastungen nehmen in allen Lebensphasen zu.
Die Konferenz zielte darauf ab, diese Herausforderungen durch einen integrativen Ansatz zu bewältigen. Dabei wurde Trauma nicht als isoliertes Ereignis, sondern als Erfahrung betrachtet, die Geist, Körper und Beziehungen beeinflusst. Zentrale Themen waren die Auswirkungen früher Traumata auf die emotionale und physiologische Entwicklung im Erwachsenenalter, die intergenerationale Übertragung psychologischer Schäden und die körperlichen Manifestationen unsichtbarer Wunden.











