Gran Canaria spricht über steigende Kriminalitätszahlen, ein zerschlagenes Chemie-Labor und die Ehrung von Königin Sofía sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Kriminalität auf Gran Canaria und den Kanaren hat zugenommen
Das Innenministerium hat für die Kanaren mehr Straftaten gemeldet. Die registrierten Delikte stiegen im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent auf 110.325 Fälle, auf Gran Canaria legte die Kriminalität um 3,5 Prozent zu. In Las Palmas de Gran Canaria stieg sie um 1,0 Prozent.
Besonders deutlich nahm die Zahl vollendeter Tötungsdelikte zu und stieg von 14 auf 27 Fälle. Auch versuchte Tötungsdelikte legten zu, während Sexualdelikte und Vergewaltigungen zurückgingen. Zudem meldete das Ministerium wieder fünf Entführungen und einen starken Anstieg der Cyberkriminalität.
Behörden haben illegales Chemie-Labor auf Gran Canaria zerschlagen
Die Behörden haben auf Gran Canaria ein geheimes Labor zur Herstellung gefährlicher Chemikalien entdeckt und zerschlagen. Bei der Untersuchung nahmen sie mehrere Personen fest, die mit dem Betrieb in Verbindung standen, und beschrieben die Anlage als baufällig.
Die gefährlichen Stoffe hatten nach Angaben der Ermittler ein Risiko für Beteiligte und Anwohner dargestellt. Die Einsatzkräfte sicherten den Standort, während die Polizei weiter zu Herkunft der Chemikalien und möglichen Vertriebswegen ermittelte und um Hinweise aus der Bevölkerung bat.
Raubüberfall auf Wettbüro im Süden von Gran Canaria hat Ermittlungen ausgelöst
Die Polizei hat einen Raubüberfall auf ein Wettbüro im Süden von Gran Canaria untersucht. Zwei maskierte Täter betraten das Lokal in den frühen Morgenstunden, bedrohten Personal und Kunden und forderten Bargeld sowie Wertgegenstände.
Die Beamten sperrten den Bereich ab und sicherten Spuren, anschließend werteten sie Aufnahmen der Überwachungskameras aus. In der Umgebung führte der Vorfall zu Diskussionen über bessere Sicherheitsmaßnahmen und den Wunsch nach mehr Polizeipräsenz in den späten Abendstunden.
Königin Sofía hat auf Gran Canaria Auszeichnung und Proteste erlebt
Königin Sofía hat in Las Palmas de Gran Canaria ihre Agenda begonnen und den Gorilla Award des Tierparks Loro Parque entgegengenommen. Zuvor traf sie drei Minuten vor der geplanten Zeit an der Universität von Las Palmas de Gran Canaria ein, wo sie einen Ehrendoktortitel erhielt.
Vor dem Paraninfo protestierten etwa zwanzig Hochschulangehörige gegen die Ehrung, laut Rektor Lluis Serra hatten 57 Professoren ein Manifest unterzeichnet. Historiker Germán Santana kritisierte die Auszeichnung und schlug alternative Ehrungen vor, während Wolfgang Kiessling, Präsident von Loro Parque, Sofías Beitrag zum Naturschutz hervorhob.
Vorwarnung für hohe Wellen und Staub betrifft auch Gran Canaria
Die Kanarischen Inseln haben eine Vorwarnung für starke Wellen und Staub erhalten. Die Regionalregierung aktivierte über die Generaldirektion für Notfälle eine Vorwarnung für Küstenphänomene, die ab Freitag 19.00 Uhr alle Inseln betraf und auf Angaben der staatlichen Wetteragentur Aemet sowie dem Notfallplan PEFMA beruhte.
Auf Gran Canaria betraf die Warnung die Nordküste, am Wochenende wurden Wellen von 3 bis 4 Metern erwartet. Beim Staub blieb die Luftqualität laut Regierung zwar ohne starken Eintrag vom afrikanischen Kontinent, aber nicht optimal, zudem sollte am Samstag eine neue Episode beginnen und mindestens bis zum folgenden Montag anhalten.
Ringerliga hat auf Gran Canaria ein Duell in Lomo Magullo gebracht
Der Wettbewerb Disa Gobierno de Canarias der ersten Männerkategorie hat an diesem Wochenende seine zweite Runde bestritten. In Gruppe C stand auf Gran Canaria ein Heimkampf von Castro Morales im Terrero von Lomo Magullo an.
Castro Morales trat mit Kevin Acosta gegen Saladar de Jandía an, das von Miguel Hernández geführt wurde. Beide Teams strebten ihren ersten Sieg an, während die zweite Runde insgesamt neun Begegnungen auf den Kanarischen Inseln umfasste.











