Gran Canaria hat neue Zuschüsse für Eigenverbrauch und E-Mobilität geöffnet, diskutiert den Ausbau der Offshore-Windkraft und startet umfangreiche Straßenarbeiten in Las Palmas. Die Insel setzt auf Energiewende und Infrastruktur.
Neue Zuschüsse für Eigenverbrauch und E-Mobilität
Die Inselregierung hat die Antragsphase für Subventionen zum Eigenverbrauch von Energie in Wohngebäuden und Unternehmen sowie für Ladestationen für Elektrofahrzeuge eröffnet. Die Maßnahme soll Energiekosten senken und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Betriebe stärken.
Die Verwaltung unterstützt außerdem den Erwerb leichter Elektrofahrzeuge als Teil einer Strategie für umweltfreundliche Mobilität und weniger CO2-Emissionen. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es auf der offiziellen Website.
Offshore-Windkraft als nächster Schritt der Energiewende
Gran Canaria hat zum zehnjährigen Bestehen des Insel-Energierats Bilanz gezogen und zugleich schnellere Entscheidungen für Offshore-Windenergie gefordert. Die Sicherung der Next Generation European Funds gilt dabei als zentral, um den Kurs der Energiewende fortzusetzen.
Der politische Prozess begann 2015 mit dem Ziel einer Öko-Insel und setzte nach Widerstand gegen ein gasbasiertes Modell auf erneuerbare Energien. In zehn Jahren stieg die erneuerbare Kapazität auf den Kanaren von 360 auf etwa 1.000 Megawatt, Gran Canaria erreichte 440 Megawatt. Die Agenda sieht bis 2030 60 bis 70 Prozent Erneuerbare vor und zielt bis 2040 auf ein nahezu kohlenstofffreies System.
Umfassende Straßenerneuerung in Alcaravaneras
Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat ein Straßenbauprojekt in Alcaravaneras begonnen und will in 15 Straßen die Fahrbahnen erneuern. Bürgermeisterin Carolina Darias und Carlos Díaz, Stadtrat für Straßen, Bau und Beleuchtung, inspizierten den Start an der Kreuzung Alfredo Calderón und Alemania, wo Arbeiten zur Absenkung der Gehwege anliefen.
Die Stadt erklärte, die Erneuerung sei seit mehr als 30 Jahren überfällig gewesen, und verwies auf den Plan zur Sanierung von 474 Straßen bis 2031. In Alcaravaneras sollen rund 39.000 Quadratmeter Fahrbahn und 2.300 Quadratmeter Gehwege erneuert werden, dazu kommen Bordsteinabsenkungen und zwölf neue Zebrastreifen. Parallel laufen Arbeiten in Escaleritas, in Guanarteme sollen sie nächste Woche starten.
Neue Umleitungen in Arucas wegen Bauarbeiten
Die Behörden haben neue Umleitungen für die Zufahrt nach Arucas bekannt gemacht, die mit den Bauarbeiten an der Umgehungsstraße zusammenhängen. Die Änderungen sollen das Projekt zur Entlastung des Verkehrs in der Region absichern.
Autofahrer sollten sich an die aktualisierte Beschilderung halten und Anwohner ihre Fahrten vorausplanen. Die Behörden rechnen mit vorübergehenden Verzögerungen und bitten um Vorsicht in der Nähe der Baustellen.
CCOO kritisiert Hafenbehörde wegen Mitarbeiterkrankenversicherung
Die Gewerkschaft Comisiones Obreras, kurz CCOO, hat die Hafenbehörde von Las Palmas vor Risiken bei der kommenden kollektiven Krankenversicherung für das Personal gewarnt. Sie richtete die Kritik an Beatriz Calzada, Präsidentin der Behörde, vor einer staatlichen Ausschreibung, die Ports of the State vorantreibt.
CCOO erklärte, die Behörde habe 2025 auf eine lokale Marktstudie verzichtet und dadurch eine Police mit aus Sicht der Gewerkschaft minimalen Leistungen gewählt, ohne Deckung für Krankenhausaufenthalte oder chirurgische Eingriffe. Zudem bemängelte sie fehlende Transparenz und forderte ein Treffen sowie sofortige Erklärungen, bevor die nächste Ausschreibung formalisiert werde.
Las Palmas schlägt Leganés deutlich
UD Las Palmas hat Leganés deutlich besiegt und die defensiven Schwächen der Gäste ausgenutzt. Das Team bestimmte von Beginn an das Spiel mit schnellen Ballbewegungen und präzisem Passspiel und setzte Leganés dauerhaft unter Druck.
Zur Halbzeit führte Las Palmas komfortabel und blieb auch nach der Pause überlegen. Ein frühes Tor in der zweiten Hälfte baute die Führung aus, während Leganés trotz taktischer Anpassungen ohne Wirkung blieb.
Rettungskräfte versorgen 74-jährige Wanderin am Roque Nublo
Eine 74-jährige Frau hat sich auf den Zugangswegen zum Roque Nublo beim Wandern verletzt. Zeugen berichteten, sie sei in einem steilen Abschnitt gestürzt, nachdem sie mit dem Gelände gekämpft habe.
Rettungskräfte trafen am Ort ein, leisteten Erste Hilfe und brachten die Frau in ein nahegelegenes Krankenhaus. Behörden rieten Wanderern zu geeignetem Schuhwerk, ausreichender Versorgung und einer sorgfältigen Tourenplanung.
Fördermittel für kleine Gemeinden auf Gran Canaria
Das Insular Sports Institute, kurz IID, hat neue Fördermittel für Sportaktivitäten in Gemeinden mit weniger als 25.000 Einwohnern bereitgestellt und richtet sich dabei besonders an Kinder- und Jugendkategorien. Zunächst standen 160.000 Euro bereit, die um 30.000 Euro aufgestockt werden können.
Sportdezernent Aridany Romero erklärte, die Linie stärke Sportangebote in schwer zugänglichen Gebieten und unterstütze die Identität der Gemeinden. Die Antragsfrist begann am 20. April und endet am Montag, dem 4. Mai 2026, eingereicht werden soll über das Zuschussportal des IID.





