Gran Canaria spricht über einen Rettungseinsatz am Strand, einen Brand in Las Palmas und geplante Geothermieprojekte sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Rettungseinsatz nach Beinahe-Ertrinken am Playa del Inglés
Rettungskräfte haben einen 76-jährigen Badegast nach einem Beinahe-Ertrinken ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch gegen 12.00 Uhr am Playa del Inglés in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, nachdem Passanten den Mann aus dem Meer gezogen hatten und Hilfe anforderten.
Das Notfall- und Sicherheitskoordinationszentrum CECOES 1-1-2 koordinierte den Einsatz. Das Rote Kreuz übernahm die Erstversorgung, der Kanarische Rettungsdienst SUC behandelte den Mann wegen Anzeichen eines unvollständigen Ertrinkens und brachte ihn nach Stabilisierung in ernstem Zustand ins Hospiten Roca. Die örtliche Polizei unterstützte.
Brand in der Casa del Niño in Las Palmas
Die Feuerwehr hat nach einem Feuer in der Casa del Niño vorsorglich Personen aus dem Turm des historischen Gebäudes evakuiert. Der Einsatz lief am Mittwochnachmittag in Las Palmas de Gran Canaria, nachdem die Einsatzkräfte zum Brand ausrückten und die Lage absicherten.
Die Polizei unterstützte mit Verkehrs- und Nachbarschaftseinheiten, zudem waren Beamte der Nationalpolizei vor Ort. Die Ursache des Feuers blieb zunächst unklar, Ermittlungen dazu liefen.
Geothermie auf Gran Canaria geplant, Bohrungen starteten auf Teneriffa
Die Kanarische Regierung hat Geothermieprojekte auch für Gran Canaria in Aussicht gestellt. Der Minister für Ökologische Transition, Mariano Hernández Zapata, bestätigte, dass die Arbeiten auf den Kanarischen Inseln bereits begonnen hatten und nach Teneriffa ähnliche Vorhaben auf La Palma und Gran Canaria geplant seien.
Erste Studien hatten eine Erfolgswahrscheinlichkeit von mehr als 60 Prozent nahegelegt. Zapata sagte, die Arbeiten fänden außerhalb geschützter Naturgebiete statt und sollten den Energiemix auf den Kanaren stärken, um Megawatt für Dekarbonisierung und Energiewende bereitzustellen. Bohrplätze seien auch Gran Canaria zugewiesen worden.
Las Palmas meldete 247 Maßnahmen gegen Schädlinge in fünf Stadtteilen
Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat im Januar 247 Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen in den fünf Stadtteilen durchgeführt. Stadträtin Carmen Luz Vargas, zuständig für Soziales, Gleichstellung, Pflege und Gesundheit, teilte am Mittwoch mit, die Einsätze hätten sich auf geplante Maßnahmen und Hinweise aus der Bevölkerung verteilt.
Zusätzlich habe das beauftragte Unternehmen 158 weitere Einsätze im Stadtgebiet erledigt, darunter 129 auf Straßen sowie 27 in Plätzen und Parks. Vargas erklärte, zum Einsatz kämen zugelassene Produkte aus dem offiziellen Biozidregister des Gesundheitsministeriums, um Menschen und Tiere zu schützen.
Universität in Las Palmas verteidigte Ehrendoktorat für Königin Sofía
Der Rektor der Universität von Las Palmas hat die geplante Verleihung eines Ehrendoktorats an Königin Sofía verteidigt. Die Entscheidung war zuvor in einem Beitrag des Magazins Vanity Fair thematisiert worden und hatte öffentliches Interesse ausgelöst.
Die Universität begründete die Ehrung mit dem Ziel, Beiträge zur Gesellschaft und Kultur anzuerkennen, und verwies auf Sofías Engagement in Kunst und Philanthropie. Während Teile der akademischen Gemeinschaft den Vorschlag unterstützten, stellten Kritiker die Relevanz solcher Auszeichnungen in der heutigen Gesellschaft infrage.










