Gran Canaria spricht über mögliche Sprengstoffe in einer Höhle, Schnee und Straßensperren in den Bergen sowie neue Personalien beim Philharmonischen Orchester. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Gran Canaria: Guardia Civil hat möglichen Sprengstoff in Höhle untersucht
Die Guardia Civil hat nach einem Hinweis mögliche Sprengstoffe in einer Höhle sichergestellt. Der Fund trug eine Kennzeichnung mit „Gefahr“ und lag in einem abgelegenen Gebiet, weshalb die Bombenentschärfungseinheit anrückte.
Beamte prüften die Art der Gegenstände und sperrten den Bereich ab. Anwohner sollten aufmerksam bleiben und Auffälligkeiten melden, während lokale Polizeikräfte zusätzliche Patrouillen fuhren. Die Behörden kündigten weitere Informationen an, sobald die Ermittlungen vorankamen.
Gran Canaria: Inselverwaltung hat Zufahrten zum Pico de las Nieves gesperrt
Die Inselverwaltung hat wegen erwarteter Eisflächen die Zufahrt zum Pico de las Nieves über die GC-134 sowie nach Los Pechos über die GC-135 gesperrt. Seit Dienstag zeigten sich auf den Gipfeln die Auswirkungen des Sturms Regina, erste Schneefälle wurden ab 1.700 bis 1.800 Metern gemeldet.
Die Behörden warnten vor Eis, Hagel und schwierigen Straßenverhältnissen. Die Kanaren-Regierung hatte zudem über die Generaldirektion für Notfälle eine Vorwarnung für Schnee auf den Gipfeln von La Palma, Teneriffa und Gran Canaria ausgesprochen.
Gran Canaria: Candelaria Delgado Alonso hat die Philharmonie-Leitung übernommen
Candelaria Delgado Alonso hat die Leitung des Philharmonischen Orchesters Gran Canaria übernommen. Sie folgte auf Manuel Benítez, während Juan Márquez Fandiño die Aufgabe des künstlerischen Koordinators übernahm.
Antonio Morales, Präsident der Inselverwaltung, stellte die Personalien mit Pedro Justo, Vizepräsident der Institution, und dem künstlerischen Leiter Karel Mark Chichon vor. Morales würdigte Benítez und sprach von einer neuen Phase, die das Projekt stärken und die Zukunft absichern sollte.
Gran Canaria: Deutscher Markt hat auf der ITB weiteres Wachstum gezeigt
Gran Canaria hat auf der Tourismusmesse ITB eine positive Entwicklung im deutschen Markt betont. Die Insel verzeichnete steigende Besucherzahlen, besonders bei jüngeren Reisenden und bei Gästen aus der LGBTI-Community.
Verantwortliche setzten weiter auf Vielfalt und Inklusion, um neue Zielgruppen zu erreichen. Lokale Akteure zeigten sich optimistisch, dass der Trend anhielt und nachhaltiges Wachstum im Tourismus unterstützte.
Gran Canaria Tourism hat Film zum Tourismusjubiläum veröffentlicht
Gran Canaria Tourism hat den Dokumentarfilm „50 Years, One Destination, One Future“ veröffentlicht. Die Produktion zeichnete die Entwicklung der Insel zum internationalen Reiseziel über fünf Jahrzehnte nach.
Der Film zeigte den Ausbau der Infrastruktur, Marketingstrategien sowie Bemühungen um Umweltschutz und Inklusion. Zudem beleuchtete er, wie sich Gran Canaria an neue Trends und technologische Veränderungen anpasste.
Zwischen Teneriffa und Gran Canaria haben Forscher hydrothermale Aktivität entdeckt
Wissenschaftler haben am Unterwasservulkan Enmedio zwischen Teneriffa und Gran Canaria bedeutende hydrothermale Aktivität bestätigt. Ein Team dokumentierte Quellen, die heiße Flüssigkeiten ausstießen, sowie Veränderungen von Wassertemperatur und Chemie.
Die Beobachtungen passten zu vulkanischer Aktivität und wurden auch mit seismischen Mustern in Verbindung gebracht. Weitere Studien sollten die Entwicklung langfristig überwachen und mögliche Folgen für Meeresfauna, Infrastruktur und Bevölkerung bewerten.
Gran Canaria hat Gambia mit Notfallmaterialien unterstützt
Gran Canaria hat Gambia Notfallmaterialien gespendet, um wesentliche Dienste zu stärken. Die Lieferung umfasste medizinische Versorgungsgüter, Ausrüstung für Krankenwagen und Notfallkits.
Die Initiative sollte die Gesundheitsversorgung und die Reaktionsfähigkeit in Krisen verbessern. Verantwortliche äußerten die Hoffnung auf weitere Zusammenarbeit, um die Unterstützung für die Bevölkerung in Gambia auszubauen.
Kanaren: Gewaltzahlen haben Debatte um Gleichstellung und Schutz verschärft
Ein Beitrag hat alarmierende Gewaltstatistiken für 2026 auf den Kanarischen Inseln beschrieben und an Opfer erinnert, darunter Czarina C., die am 5. Januar in Las Palmas de Gran Canaria getötet wurde. Genannt wurde auch ein zehnjähriger Junge, den sein Vater am 20. Februar in Arona auf Teneriffa tötete, während die 26-jährige Mutter schwer verletzt im Krankenhaus lag.
Der Text verwies zudem auf soziale Ausgrenzung und die besondere Betroffenheit von Frauen am Arbeitsmarkt. Zugleich beschrieb er feministische Fortschritte, warnte aber vor Rückschritten und vor Einstellungen junger Männer, die Gleichstellung bereits als erreicht ansahen.











