Gran Canaria hat sieben Energiegemeinschaften in ländlichen Regionen etabliert. Die Maßnahme ist Teil des nationalen Programms der Gemeinschaftstransformationsbüros, das vom Institut für Energie-Diversifizierung und -Einsparung (IDAE) geleitet und durch europäische Next Generation EU-Fonds finanziert wird.
Worum es geht (TL;DR)
- Gran Canaria hat sieben Energiegemeinschaften in ländlichen Gemeinden etabliert und abgeschlossen.
- Das Projekt erreichte über 240 Begünstigte und unterstützte 207 Einzelpersonen sowie 36 juristische Personen.
- Das Gemeinschaftstransformationsbüro bietet weiterhin Beratung und fördert die Energiewende auf den Kanaren.
Sieben neue Energiegemeinschaften in ländlichen Gemeinden
Der Cabildo von Gran Canaria hat mit der Einrichtung von sieben Energiegemeinschaften in weniger besiedelten Gemeinden sein Projekt zur Bewältigung demografischer Herausforderungen abgeschlossen. Ziel ist es, gerechtere, partizipative und nachhaltige Energielösungen zu schaffen.
Die neuen Gemeinschaften befinden sich in Agaete, Artenara, Firgas, La Aldea de San Nicolás, Moya, Vega de San Mateo und Valsequillo. Sie ergänzen die bestehende Gemeinschaft in Valleseco, die zuvor vom dortigen Gemeinderat initiiert wurde.
Unterstützung durch den Insularen Energierat
Bei der Abschlussveranstaltung bedankte sich Raúl García Brink, Umwelt-, Klima-, Energie- und Wissensrat von Gran Canaria, bei allen Beteiligten. Er betonte, dass der Insulare Energierat weiterhin durch das Gemeinschaftstransformationsbüro Energiegemeinschaften fördern werde, die saubere Energie produzieren, das soziale Gefüge stärken, die lokale Wirtschaft ankurbeln und Energiearmut reduzieren – insbesondere in abgelegenen ländlichen Gebieten.
Bilanz des Projekts seit Mai 2024
Seit dem Start im Mai 2024 besuchte das Büro neun demografisch herausgeforderte Gemeinden und arbeitete mit Rathäusern, Vereinen und lokalen Gruppen zusammen. Die Initiative führte 35 Informationsgespräche, 5 Stände auf lokalen Messen, 9 Interviews mit regionalen Radiosendern und 48 mobile Bürositzungen durch, die über 240 Begünstigte erreichten. Unterstützung erhielten 207 Einzelpersonen und 36 juristische Personen.
Beratung und technische Unterstützung
Das Büro half bei der Entwicklung von Managementplänen, der rechtlichen Gründung von Energiegemeinschaften, Studien zum Photovoltaikpotenzial, der technischen Vorplanung von Projekten, der Beantragung von Zuschüssen und dem kollektiven Eigenverbrauchsmanagement durch spezialisierte Software.
Fortführung der Initiative
Die Arbeit wird durch das Gemeinschaftstransformationsbüro von Gran Canaria fortgesetzt, das weiterhin Beratungs-, Verbreitungs- und Unterstützungsdienste für Energiegemeinschaften auf der Insel anbietet. Die Initiative hat auch eine Zusammenarbeit mit ähnlichen Büros auf Teneriffa und in El Rosario aufgebaut, um gemeinsam die Energiewende auf den Kanarischen Inseln zu fördern.











