Die Filmreihe „Malditas guerras“ hat auf Gran Canaria mit einer eindrucksvollen Premiere begonnen. Am Donnerstag um 19 Uhr startete die Vorführung im Centro de Cultura Contemporánea de Gran Canaria (CCA) in Schamann, Las Palmas. Der Eintritt ist frei, solange Plätze verfügbar sind.
Insgesamt werden 16 Filme und Dokumentationen gezeigt, darunter Werke von Regisseuren wie Karel Kachyña, Jean-Gabriel Périot und Charles Chaplin. Die Reihe thematisiert die Schrecken des Krieges und das Vergessen und wurde durch den Kritiker und Filmemacher Javier Tolentino kuratiert. Tolentino, bekannt für seinen Film „Un blues para Teherán“, betonte, dass die Reihe ein engagiertes Kino bieten soll, das Gewalt und die dahinterstehenden Mächte hinterfragt.
Gran Canaria zeigt Filmreihe gegen Krieg
Die Produktion wird von Siroco Factory unter der Leitung des kanarischen Produzenten Ayoze O’Shanahan organisiert. O’Shanahan, ein Experte für Kommunikation und bewaffnete Konflikte, hob hervor, dass Siroco Factory sich innovativen kulturellen Vorschlägen mit internationaler Reichweite verschrieben hat. Jede Vorführung beginnt mit einer Einführung und Diskussionen mit Gästen wie Sergio Millares Cantero und Pablo Gil Rituerto.
Die Filmreihe zeigt, wie sich das internationale Kino gegen Krieg und Gewalt positioniert hat. Die ausgewählten Filme beleuchten die Perspektiven von Regisseuren aus verschiedenen Ländern auf die Fehler, die Gesellschaften in den Krieg treiben. Tolentino und O’Shanahan haben sowohl restaurierte Filme als auch weniger beachtete Werke ausgewählt, um diese Themen zu beleuchten.
Filmreihe beleuchtet internationale Perspektiven
Jede Sitzung wird von Javier Tolentino und Ayoze O’Shanahan moderiert, unterstützt von Sergio Morales, dem audiovisuellen Koordinator des CCA Gran Canaria. Die Filme werden in Originalversion mit spanischen Untertiteln gezeigt. Die Reihe läuft bis zum 27. November und wird im Februar 2026 fortgesetzt.
Am Eröffnungsabend wurde „La patria perdida“ von Vladimir Perisic gezeigt, ein Film über die Proteste in Serbien 1996. Am folgenden Donnerstag wird „El Honor de las Injurias“ von Carlos García-Alix präsentiert, ein Dokumentarfilm über den anarchistischen Schützen Felipe Sandoval während des spanischen Bürgerkriegs.
Programm bietet vielfältige Filmvorführungen
Weitere Filme der Reihe sind „Loin du Vietnam“ von Chris Marker und „El gran dictador“ von Charles Chaplin. Nach der Weihnachtspause geht es im Februar mit Filmen wie „Cuaderno de contabilidad“ von Juan Millares weiter. Die Reihe bietet Raum für Reflexion und Erinnerung an die Folgen des Krieges und lädt die Öffentlichkeit ein, jeden Donnerstag um 19 Uhr teilzunehmen.
Die Veranstalter betonen die aktuelle Relevanz der Themen, da die internationale Gemeinschaft erneut mit Spannungen und Konflikten konfrontiert ist. Die Filmreihe soll ein Bewusstsein für die Gefahren eines möglichen dritten Weltkriegs schaffen.










