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    Gran Canaria Nachrichten 24. September 20252 Min. Lesedauer

    Guardia Civil vernichtet Waffenarsenal auf Gran Canaria

    Guardia Civil vernichtet 1.500 Waffen auf Gran Canaria
    Guardia Civil vernichtet 1.500 Waffen auf Gran Canaria

    Die Guardia Civil hat in Las Palmas mehr als 1.500 Schusswaffen zerstört. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Waffen dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen, um sicherzustellen, dass sie niemals „in die falschen Hände“ geraten.

    Die Intervention von Waffen und Sprengstoffen im Kommando von Las Palmas arbeitete im September mit dem Mobilen Materialdienst der Guardia Civil sowie den Kommandos in Cádiz und Sevilla zusammen, um über 1.500 Schusswaffen zu vernichten. Diese Waffen wurden bei verschiedenen Waffen- und Sprengstoffinterventionen in der Provinz deponiert und werden eingeschmolzen, um zu alltäglichen Gegenständen zu werden.

    Transformation von Waffen auf Gran Canaria

    Die Guardia Civil erklärt, dass diese Aktion gemäß den aktuellen Waffenbestimmungen durchgeführt wurde, um diese Schusswaffen dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen und so zu verhindern, dass sie „in die falschen Hände“ geraten. Dies trägt zur Erhöhung der Sicherheit aller Bürger bei.

    In diesem Zusammenhang wurden die Waffen zu einem Stahlunternehmen auf dem Festland transportiert, wo sie einem Schmelzprozess unterzogen werden. Der gewonnene Stahl wird zur Herstellung neuer Alltagsgegenstände verwendet. Dieser Prozess schließt einen Kreislauf, in dem „Instrumente, die einst geschaffen wurden, um Schaden zu verursachen, nun in nützliche Elemente für das tägliche Leben verwandelt werden“.

    Vielfalt der zerstörten Waffen

    Zu den zerstörten Stücken gehörten eine große Anzahl von Schrotflinten sowie Gewehre, Karabiner, Pistolen, Revolver, Luftdruckwaffen, Harpunen, Messer und Alarm- und Signaleinrichtungen, unter vielen anderen Typen.

    Mehrere Gründe führten dazu, dass diese Schusswaffen deponiert wurden. Einige gehörten Eigentümern, die ausdrücklich ihre Zerstörung beantragten, während andere Gegenstand gerichtlicher oder administrativer Entscheidungen waren. Darüber hinaus gab es Waffen, die auf Antrag von Personen deponiert wurden, die die maximale Aufbewahrungsfrist von einem Jahr überschritten hatten, sowie verbotene Waffen ohne Seriennummer, Marke oder offizielle Stempel.

    Strategie zur Kontrolle von Schusswaffen

    Diese Operation ist Teil des Integrierten Schusswaffenkontrollplans (PICAF), einer globalen Strategie, die darauf abzielt, sowohl die nationale Gesetzgebung als auch die UN-Richtlinie zu Schusswaffen einzuhalten.

    Mit dem PICAF versucht die Guardia Civil, „so schwere Risiken“ wie illegalen Handel, die unsachgemäße Wiederherstellung deaktivierter Schusswaffen, die Umwandlung von Alarm- oder Luftdruckwaffen in echte Schusswaffen und sogar die handwerkliche Herstellung von Geräten, die Projektile abfeuern können, zu verhindern.

    Las Palmas
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