Eine Hitzewelle hat auf den Kanarischen Inseln Rettungsaktionen ausgelöst. In Santiago del Teide auf Teneriffa und auf La Gomera mussten mehrere Wanderer von Hubschraubern der Notfall- und Rettungsgruppe (GES) gerettet werden. Diese Personen litten unter gesundheitlichen Problemen aufgrund der hohen Temperaturen, die den Archipel in den letzten Tagen heimsuchten.
Der Notdienst 1-1-2 Canarias berichtete über soziale Medien, dass vier dieser Personen in Santiago del Teide gerettet wurden. Nach der Rettung wurden sie von medizinischem Personal untersucht und per Krankenwagen in eine Gesundheitseinrichtung gebracht.
Rettungsaktionen auf La Gomera durchgeführt
Zusätzlich mussten zwei Wanderer an verschiedenen Orten auf La Gomera gerettet werden. Einer von ihnen war nach dem Verlassen des Weges in San Sebastián de La Gomera orientierungslos, während der andere in Alajeró Anzeichen von Erschöpfung zeigte.
Die Regierung der Kanarischen Inseln hat über die Generaldirektion für Notfälle eine Hitzewarnung für Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa herausgegeben. Diese Warnung gilt ab 14 Uhr am Donnerstag, dem 18. September, wie in einer Mitteilung der Regionalregierung erklärt wurde.
Hitzewelle trifft die Kanaren
Die Vorhersage deutet darauf hin, dass diese Hitzewelle hauptsächlich Küsten- und mittlere Höhenlagen betreffen wird, begleitet von variablen Staubmengen in der Atmosphäre. Die Höchsttemperaturen sollen auf Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa 34-37°C erreichen oder übersteigen, während auf La Gomera, La Palma und El Hierro Temperaturen von 30-34°C erwartet werden.
In vielen Gebieten von Gran Canaria und Teneriffa sowie lokal auf den anderen Inseln werden die Tiefsttemperaturen voraussichtlich nicht unter 24°C fallen.










