Inmaculada Medina ist am Freitag als Stadträtin von Las Palmas de Gran Canaria zurückgetreten, nachdem sie im mutmaßlichen Valka-Fall angeklagt wurde. Sie betonte, jedem ohne Scham in die Augen sehen zu können.
Worum es geht (TL;DR)
- Inmaculada Medina tritt als Stadträtin von Las Palmas zurück nach Anklage im Valka-Fall.
- Ihr werden Veruntreuung öffentlicher Gelder über 250.000 Euro und weitere Vergehen vorgeworfen.
- Der Valka-Fall untersucht mutmaßliche Korruption im Amt für Parks und Gärten von 2015 bis 2022.
Während ihrer letzten Rede im Stadtrat zeigte sich Medina zuversichtlich. Nach ihrer Rücktrittsankündigung am 17. November wegen Vorwürfen der Veruntreuung öffentlicher Gelder im Valka-Fall wandte sie sich offen an die Mitglieder der Oppositionsparteien.
Sie sagte, es werde eine Zeit kommen, in der diese sich entschuldigen müssten. Medina verteidigte sich gegen Kritik und erklärte, sie mache Screenshots von allem, insbesondere von unangenehmen Äußerungen, die ihre Schuld voraussetzen, obwohl sie noch nicht ihre Sicht der Dinge darlegen konnte.
Rücktritt soll Regierung entlasten
Medina betonte, ihr Rücktritt solle verhindern, dass sie eine Last für ihre Kollegen in der Regierung von Las Palmas de Gran Canaria werde.
Der Valka-Fall untersucht ein mutmaßliches Korruptionsschema im Amt für Parks und Gärten der Stadtverwaltung, das angeblich von 2015 bis 2022 bestand. Richter Rafal Passaro prüft mögliche Vergehen Medinas, darunter schwere Veruntreuung öffentlicher Gelder über 250.000 Euro, Urkundenfälschung, Amtsmissbrauch und Betrug gegen die Verwaltung. Die Untersuchung wurde auf Antrag des Antikorruptionsstaatsanwalts Javier Ródenas eingeleitet, der ihre Beteiligung an einer "Plünderung von 400.000 Euro" während ihrer Amtszeit als Stadträtin für öffentliche Dienste vermutet.











