Die Regierung der Kanarischen Inseln hat die Einführung der Instanzgerichte abgeschlossen. Grundlage war das Organgesetz 1/2025 zur Effizienzsteigerung des öffentlichen Justizdienstes.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Kanarischen Inseln haben die Einführung der Instanzgerichte in drei Phasen abgeschlossen.
- 220 Einzelrichtergerichte wurden in 19 Instanzgerichte umgewandelt, über 2.400 Mitarbeiter betroffen.
- Die Reform kostete über 13 Millionen Euro und wurde innerhalb eines Jahres umgesetzt.
Am 31. Dezember nahmen die Instanzgerichte der dritten und letzten Implementierungsphase ihren Betrieb auf. Betroffen sind die Gerichtsbezirke Santa Cruz de la Palma, Santa María de Guía, Arrecife, Puerto del Rosario, Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria, wie die Regierung am Freitag mitteilte.
Umsetzung der Justizreform auf den Kanaren
In dieser Phase wurden 152 Einzelrichtergerichte sowie die Provinzgerichte und das Obergericht der Kanarischen Inseln in das neue Modell integriert – insgesamt 179 Justizorgane.
Alle Einheiten arbeiten laut der zuständigen Abteilung normal, abgesehen von kleineren Anpassungsproblemen.
Kosten und Zeitrahmen der Reform
Die Ministerin für Präsidentschaft, Nieves Lady Barreto, erklärte, dass der Transformationsprozess innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein sollte. Die Reform verursachte Kosten von über 13 Millionen Euro, die von der autonomen Gemeinschaft finanziert wurden.
Auf den Kanarischen Inseln wurden 220 Einzelrichtergerichte in 19 Instanzgerichte umgewandelt, 69 Friedensgerichte in kommunale Justizbüros. Über 2.400 Mitarbeiter sind von der Umstellung betroffen.
Drei Phasen der Justizreform
Die erste Phase begann am 1. Juli und umfasste 25 Gerichte, die in neun Instanzgerichte umgewandelt wurden, sowie neun Standesämter und 34 Friedensgerichte. Sie betraf 277 Beamte.
Die zweite Phase startete am 1. Oktober und umfasste 43 Gerichte, vier Standesämter und elf Friedensgerichte. Sie betraf 490 Beamte.
Die dritte Phase, die am 31. Dezember begann, betraf 1.675 Fachleute, darunter Richter und Rechtsberater.











