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    Gran Canaria Nachrichten 5. Dezember 20252 Min. Lesedauer

    Kanarische Inseln verhindern Thunfischzucht

    Kanarische Inseln verhindern Thunfischzucht
    Kanarische Inseln verhindern Thunfischzucht — Foto: Archivbild

    Die Regierung der Kanarischen Inseln lehnt ein Projekt zur Thunfischzucht entschieden ab. Der Präsident des Cabildo von Gran Canaria, Antonio Morales, erklärte am Freitag seine Ablehnung des Vorschlags der Internationalen Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT). Die Kommission will ein industrielles Ringwadenfischerei-Experiment und die Installation von Mastkäfigen für Gelbflossen- und Blauflossenthunfische in den Gewässern rund um den Archipel genehmigen.

    Worum es geht (TL;DR)

    • Die Regierung der Kanaren lehnt ein ICCAT-Projekt zur industriellen Thunfischzucht im Archipel ab.
    • Cabildo-Präsident Morales will alle rechtlichen Mittel nutzen, um das Ringwadenfischerei-Experiment zu stoppen.
    • Die traditionelle Fischerei soll geschützt werden, da industrielle Methoden wirtschaftliche Nachteile bringen würden.

    Lokale Regierung lehnt industrielle Thunfischzucht ab

    Morales betonte in einer Pressekonferenz, dass eine solche Praxis in den Gewässern der Kanarischen Inseln absolut untragbar sei. Er versprach, alle rechtlichen Mittel zu nutzen, um das Projekt zu stoppen, und kündigte eine Beschwerde bei der spanischen Generaldirektion für Fischerei an, die den Vorschlag bei der ICCAT eingereicht hatte.

    Schutz der traditionellen Fischerei auf den Kanaren

    Morales erklärte, dass alle notwendigen politischen Maßnahmen ergriffen würden, um die traditionelle Fischerei zu schützen. Er bekräftigte, dass Ringwadenfischerei in den Gewässern der Kanaren nicht zugelassen werde. Zudem erinnerte er an die Position des Cabildo von Gran Canaria in Bezug auf Gespräche zwischen Marokko und Spanien, die die Gewässer und deren Ressourcen betreffen.

    Unterstützung durch Fischereivertreter

    Unterstützt wurde Morales von Miguel Hidalgo, dem Inselrat für den Primärsektor, Ernährungssouveränität und Wassersicherheit, sowie Gabriel Diego Jiménez, Präsident der Provinzialen Fischervereinigung von Las Palmas. Morales betonte, dass die Methode der Thunfischfischerei in kanarischen Gewässern verboten sei, außer für kleine pelagische Arten.

    Auswirkungen industrieller Fischereitechniken

    Morales wies darauf hin, dass die industrielle Ringwadenfischerei häufig zu erheblichen Beifängen von ökologisch wertvollen Arten führt. Er lobte die nachhaltige Methode der traditionellen Fischerei, die das marine Umfeld respektiere.

    Wirtschaftliche Folgen für die traditionelle Fischerei

    Morales erklärte, dass die Genehmigung der industriellen Ringwadenfischerei die traditionellen Fischer wirtschaftlich benachteiligen würde. Er äußerte die Befürchtung, dass dies zu einem doppelten Verlust an Rentabilität führen könnte.

    Wirtschaft
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