Die Regierung der Kanarischen Inseln hat Ende November eine Reihe von Treffen im Rahmen des REMOTE-Projekts abgehalten. Ziel war es, die Energieautonomie der äußersten Regionen (RUP) der Europäischen Union zu stärken. Vertreter der sieben RUP arbeiteten an einem selbstversorgenden Energiesystem.
Worum es geht (TL;DR)
- Kanarische Inseln halten Treffen zur Stärkung der Energieautonomie der äußersten EU-Regionen.
- Workshops auf Gran Canaria und Besuch auf El Hierro zur Integration erneuerbarer Energien.
- REMOTE-Projekt fördert selbstversorgendes Energiemodell durch Kooperation der sieben RUP.
Strategien und Politiken für den ökologischen Übergang
Julieta Schallenberg, stellvertretende Ministerin für den ökologischen Übergang, erklärte, dass das Treffen darauf abziele, Strategien und Politiken zu verbessern. Es solle eine gemeinsame Front in Brüssel geschaffen werden, um neue Regulierungsrahmen für den Fortschritt bei der Dekarbonisierung zu fordern.
Workshops auf Gran Canaria und Besuch auf El Hierro
Das Programm umfasste zwei Sitzungen in Las Palmas de Gran Canaria. Dort kamen institutionelle und technische Vertreter aus sieben ultraperipheren Gebieten Spaniens, Portugals und Frankreichs zusammen, die jeweils vor einzigartigen Energieherausforderungen stehen.
Am Dienstag, dem 25. November, fand die erste Sitzung als praktischer Workshop statt. Teilnehmer waren Partner des REMOTE-Projekts und Vertreter des kanarischen Ministeriums für ökologischen Übergang und Energie sowie lokale Akteure im Bereich erneuerbare Energien.
Ein offener Workshop mit Endesa, Red Eléctrica, beiden Universitäten der Kanaren und Erneuerbare-Energien-Verbänden untersuchte die Energiepolitik in ultraperipheren Regionen eingehend und teilte wichtige Beiträge zur Integration erneuerbarer Energien.
Die zweite Sitzung richtete sich an Projektpartner und die regionale Verwaltung und beinhaltete eine geführte Besichtigung des Wasserkraftwerksprojekts Chira-Soria. Am Donnerstag war ein Besuch des Gorona del Viento Projekts auf El Hierro geplant, um den RUP-Vertretern tiefere Einblicke in diese wegweisende Wasserkraftanlage zu geben.
REMOTE-Projekt für Energieautonomie der RUP
Das REMOTE-Projekt ist eine strategische Initiative, die vom Interreg-Programm mitfinanziert wird und als Kooperationsplattform zur Förderung gemeinsamer Dynamiken dient. Hauptziel ist es, die strategische Kapazität der RUP zu stärken und einen kollaborativen Rahmen zu schaffen, um regionale Energiepolitiken zu transformieren und ein 100% selbstversorgendes Modell zu etablieren.
Durch den Austausch von Erfahrungen, die Analyse bewährter Verfahren und die Identifizierung gemeinsamer Hindernisse will REMOTE den Energiewandel in Gebieten beschleunigen, die sowohl erhebliche Herausforderungen als auch große Chancen innerhalb der Europäischen Union darstellen.











