Ein Richter hat Ermittlungen gegen die PSOE-Rätin Inmaculada Medina eingeleitet. Der Vorwurf: Korruption im Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria. Es geht um möglicherweise überhöhte Zahlungen an ein Wasserversorgungsunternehmen.
Worum es geht (TL;DR)
- Richter ermittelt gegen PSOE-Rätin Inmaculada Medina wegen Korruptionsverdachts im Stadtrat Las Palmas.
- Vorwürfe umfassen Veruntreuung von über 250.000 Euro, Urkundenfälschung und Amtsmissbrauch.
- Vier Wasserversorgungs-Verträge zwischen 2015 und 2022 stehen unter Verdacht überhöhter Zahlungen.
Mehrere Anklagepunkte gegen die Stadträtin
Richter Rafael Passaro ermittelt gegen Medina wegen verschiedener möglicher Vergehen. Dazu gehören die Veruntreuung öffentlicher Gelder über 250.000 Euro, die Fälschung öffentlicher Dokumente, Amtsmissbrauch und Betrug gegen die öffentliche Verwaltung.
Umfang der Ermittlungen
Die Untersuchung erfolgt auf Antrag des Anti-Korruptionsstaatsanwalts von Las Palmas, Javier Ródenas. Er fand Hinweise auf einen "Raub von 400.000 Euro" zwischen 2015 und 2022, als Medina als Stadträtin für öffentliche Dienste tätig war. Der Richter ordnete auch Ermittlungen gegen Sergio G.C., Leiter der Technischen Einheit für Parks und Gärten, wegen derselben Vergehen an.
Verdächtige Verträge zur Wasserversorgung
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf vier Verträge zur Wasserversorgung für die Bewässerung von Gärten in Las Palmas de Gran Canaria, die an Guerra Patrimonial FGG vergeben wurden. Auch dieses Unternehmen wird als juristische Person wegen Bestechung und Veruntreuung öffentlicher Gelder untersucht. Der Richter hält die Untersuchung für notwendig, um die Schwere der Vorwürfe und die Schäden für das Gemeinwesen zu klären.











