Gran Canaria spricht über den Tod von José Luis Ulacia, den ungeklärten Fall Abdoluie Bah und Kritik an der Hafenbehörde von Las Palmas sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
UD Las Palmas hat um Torwartlegende José Luis Ulacia getrauert
UD Las Palmas hat den Tod von José Luis Ulacia bekanntgegeben. Der frühere Torhüter starb im Alter von 85 Jahren und prägte den Klub in den 1960er und 70er Jahren.
Ulacia bestritt mehr als 300 Spiele und galt Fans als Ikone. Der Verein und Weggefährten würdigten seine Athletik, seine Reflexe und seine Führungsqualitäten, zudem erinnerte man an seine Rolle als Mentor für junge Torhüter auf Gran Canaria.
Die Familie hat ein Jahr nach Abdoluie Bahs Tod weiter Antworten gefordert
Die Angehörigen von Abdoluie Bah haben ein Jahr nach seinem Tod weiter Aufklärung verlangt. Der junge Mann war nach einem Streit mit einem Taxifahrer am Flughafen Gran Canaria zur Bushaltestelle gegangen, wie der Fahrer dem Sender Antena Tres schilderte.
Aufnahmen und Zeugen zeigten, dass Beamte der Nationalpolizei ihm folgten. Bah versuchte laut Bericht zu verhandeln und wurde fünfmal angeschossen, ein Treffer traf den Hals. Die Autopsie und das Gericht erster Instanz Nummer 2 in Telde bestätigten diese Punkte, neue Entwicklungen gab es nicht.
Die Hafenbehörde von Las Palmas hat Vorwürfe gegen Direktor Francisco Trujillo ausgesessen
Die Hafenbehörde von Las Palmas hat Fragen zur Ernennung von Francisco Trujillo weiter unbeantwortet gelassen. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs hatte betont, dass befristete Verträge ohne öffentliches Auswahlverfahren gegen die Verfassung verstießen.
Trujillo war 2008 unter Javier Sánchez Simón von der Partido Popular als Finanzchef eingestellt worden und 2020 unter Luis Ibarra von der Partido Socialista Obrero Español zum Direktor aufgestiegen, jeweils ohne die vorgeschriebenen Verfahren. Der frühere Küstenverwaltungschef José Fernández verlangte Unterlagen und forderte die Annullierung, Beatriz Calzada von Coalición Canaria lehnte eine Überprüfung ab.
UD Las Palmas hat im Aufstiegsrennen Punkte liegen lassen
UD Las Palmas hat gegen das bereits abgestiegene Zaragoza nur unentschieden gespielt. Die Mannschaft dominierte im Estadio de Gran Canaria den Ball, blieb aber ohne Treffer.
Las Palmas kam auf 65 Prozent Ballbesitz und 15 Abschlüsse, vier davon gingen auf das Tor. Nach der Pause blieb der Druck hoch, Zaragoza setzte jedoch einzelne Nadelstiche. Der Trainer zeigte sich frustriert über die Chancenverwertung, Fans forderten eine Steigerung für die kommenden Spiele.
Die Inselverwaltung hat die Landwirtschaft mit einer Preisverleihung gewürdigt
Gran Canaria hat den Beitrag des Agrarsektors mit einer Preisverleihung hervorgehoben. Die Inselverwaltung richtete die Veranstaltung am 14. Oktober aus und stellte die Arbeit von Landwirten und Produzenten heraus.
Auszeichnungen gingen an Projekte und Personen aus Bereichen wie ökologische Landwirtschaft, Innovation und traditionelle Anbaumethoden. Die Organisatoren erklärten, die Ehrung solle auch Investitionen anstoßen und nachhaltige Praktiken für kommende Generationen stärken.
Rettungskräfte haben zwei Verletzte nach Stürzen in Arucas und Fataga versorgt
Rettungskräfte haben nach einem Radunfall in Arucas einen Verletzten ins Krankenhaus gebracht. Der Mann stürzte in eine Schlucht, nachdem er die Kontrolle verloren hatte, und zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
In Fataga retteten Einsatzkräfte einen Motorradfahrer nach einem schweren Sturz per Hubschrauber. Er blieb bei Bewusstsein, klagte aber über starke Schmerzen. In beiden Fällen ermittelten die Behörden zum Hergang, Anwohner in Arucas verlangten zudem mehr Schilder und Barrieren an gefährlichen Stellen.
Historikerin Verónica Sierra hat in Las Palmas Kinderzeugnisse aus dem Bürgerkrieg vorgestellt
Die Historikerin Verónica Sierra hat in Las Palmas de Gran Canaria über Kinder im Spanischen Bürgerkrieg gesprochen. Sie arbeitete mit Briefen, Zeichnungen, Postkarten und Tagebüchern, um Gefühle und Erlebnisse aus Kindersicht zu dokumentieren.
Sierra sagte, Forschung zu Kindern und Krieg sei in Spanien weniger entwickelt als in anderen Ländern. Sie betonte, Kinder seien nicht nur Opfer gewesen, sondern auch Zeugen einer ideologisierten Zeit, und warnte davor, ihre Erfahrungen als zweitrangig zu behandeln.






