Sturm Emilia hat La Palma mit starken Winden, teils heftigen Böen, Regen, hohen Wellen und etwas Schnee am Roque de los Muchachos getroffen. Glücklicherweise gab es keine schweren Zwischenfälle.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Emilia brachte starke Winde, Regen und Schnee nach La Palma, acht Flüge wurden gestrichen.
- Windböen erreichten auf den Kanaren bis zu 159 km/h, Temperaturen sanken auf -2,8 °C.
- Vega de San Mateo verzeichnete mit 115 Litern pro Quadratmeter den stärksten Regenfall Spaniens.
Der Sturm beeinflusste die Insel weniger stark als erwartet, führte jedoch zu einem Temperaturabfall und mehreren Flugausfällen am Flughafen La Palma. Bis zum Mittag wurden acht Flüge gestrichen, was zahlreiche Passagiere betraf.
Wetterbedingungen beeinträchtigen die Kanaren
Die Winde ließen Äste und einige Bäume auf Straßen stürzen und beschädigten städtische Einrichtungen sowie Festbeleuchtung, besonders in der Region Valle de Aridane.
Laut den aktualisierten Daten der staatlichen Wetterbehörde Aemet um 17.30 Uhr erreichten die Böen auf den Kanarischen Inseln fast 160 km/h, der Niederschlag überstieg 100 Liter pro Quadratmeter und die Temperaturen sanken auf bis zu -2,8 °C.
Die Wetterstation Izaña auf Teneriffa registrierte die stärksten Windböen im Archipel und landesweit mit 159 km/h sowie die niedrigste Temperatur auf den Inseln bei -2,8 °C.
Bedeutende Böen wurden auch am Flughafen Gran Canaria mit 113 km/h und in Candelaria und La Orotava auf Teneriffa mit 110 km/h gemessen.
Temperaturrekorde und starke Niederschläge
Abgesehen von Izaña verzeichnete La Orotava auf Teneriffa mit -1,2 °C Minustemperaturen, während Roque de los Muchachos -0,9 °C erreichte. Gran Canarias tiefste Temperatur wurde in Vega de San Mateo mit 0,8 °C gemessen.
Der stärkste Regenfall auf den Kanarischen Inseln und in Spanien wurde in Vega de San Mateo mit 115 Litern pro Quadratmeter bis 16 Uhr verzeichnet. Es folgten Tejeda (Gran Canaria) mit 105,4 mm und Cuevas del Pinar in San Bartolomé de Tirajana, ebenfalls auf Gran Canaria, mit 74,2 mm.
Von den zehn spanischen Gemeinden mit der höchsten Niederschlagsmenge an diesem Samstag liegen acht auf den Kanarischen Inseln.











