Das Ministerium für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität der Kanarischen Inseln hat die Wiederaufnahme der unterirdischen Arbeiten in Las Palmas de Gran Canaria angekündigt. Am Montag, dem 24. November, sollen die Arbeiten bei Belén María fortgesetzt werden, nachdem bei Pumpversuchen Kohlenwasserstoffreste entdeckt worden waren.
Worum es geht (TL;DR)
- Unterirdische Arbeiten in Las Palmas werden nach Fund von Kohlenwasserstoffresten wieder aufgenommen.
- Erste Pumpversuche sollen sicherstellen, dass keine weiteren Kontaminationen verschoben werden.
- Zusätzliche Bohrungen in anderen Projektbereichen dauern ein bis zwei Monate.
Die Arbeiten sind Teil des Projekts zur Untertunnelung der Avenida Marítima und zur Verbesserung der Verbindungen Belén María-Torre Las Palmas, Phase I. Minister Pablo Rodríguez erklärte, dass die Sicherheit oberste Priorität habe. Man habe in ständiger Abstimmung mit dem Abfallservice des Ministeriums für ökologischen Wandel und Energie alle notwendigen Analysen durchgeführt, um das Gelände zu charakterisieren und die Arbeiten korrekt fortzusetzen.
Wiederaufnahme der Bauarbeiten in Las Palmas
In der neuen Phase werden zunächst Arbeiten am nördlichen Gehweg der GC-1 durchgeführt, wo alle betroffenen Dienste wie Beleuchtung, Bewässerung und Kommunikation wiederhergestellt werden. Parallel dazu werden technische Arbeiten fortgesetzt, um die Bauweise des Projekts zu validieren. Ein erster Pumpversuch soll sicherstellen, dass die kontinuierliche Wasserentnahme keine Kohlenwasserstoffreste verschiebt.
Erweisen sich die Ergebnisse als positiv, plant das Ministerium im Dezember einen endgültigen Pumpversuch, um die tatsächliche Durchlässigkeit des Untergrunds zu bestimmen und die Parameter für die geplante Pfahlwand zu bestätigen.
Sicherheitsmaßnahmen und weitere Untersuchungen
Die Entfernung des Beleuchtungsmasts in der Mittelspur wird in Abstimmung mit der Vegetationsverlagerung geplant, um die Dauer der Straßenbeleuchtungsunterbrechung zu minimieren. Danach beginnt der Abriss der Mittelspur, um mit der nächsten Projektphase fortzufahren.
Zusätzlich wird die Kohlenwasserstoff-Erkennungskampagne durch neue Bohrungen in anderen Projektbereichen erweitert. Diese Studie soll ein bis zwei Monate dauern, um sicherzustellen, dass keine weiteren Zwischenfälle auftreten.
Das Ministerium, vertreten durch die Generaldirektion für Straßeninfrastruktur unter Leitung von Rosana Melián, arbeitet an technischen Anpassungen des Projekts, um die notwendigen Änderungen zu entwickeln. Diese Arbeiten ermöglichen es, das Design und die Zeitpläne basierend auf den gesammelten Informationen anzupassen.











