Las Palmas de Gran Canaria hat erneut das UNICEF-Siegel "Kinderfreundliche Stadt" erhalten. Die Auszeichnung bestätigt das Engagement der Stadt für kinder- und jugendfreundliche öffentliche Politiken. Die Hauptstadt Gran Canarias zählt damit zu den führenden Städten Spaniens beim Einsatz für Kinderrechte.
Worum es geht (TL;DR)
- Las Palmas de Gran Canaria erhält erneut das UNICEF-Siegel "Kinderfreundliche Stadt".
- Der II. Kommunale Kinderplan läuft bis 2028 mit einem Budget von 53,7 Millionen Euro.
- Das Jugendbeteiligungsgremium VOPIA brachte über 40 Vorschläge in partizipative Haushaltsinitiativen ein.
Die Anerkennung würdigt die fortwährenden Bemühungen von Las Palmas, Kinderperspektiven in das Stadtleben zu integrieren. Dazu gehören sichere und zugängliche Räume sowie die Förderung der Partizipation von Kindern durch städtische Räte und Bildungsprojekte.
Carmen Luz Vargas, Stadträtin für Soziales, erklärte, die Anerkennung motiviere dazu, eine Stadt zu schaffen, in der jedes Kind geschützt und gehört werde. Sie betonte, dass dies durch die Zusammenarbeit vieler städtischer Abteilungen und der Gemeinschaft möglich sei.
Fortschritte bei Kinderfreundlichkeit auf Gran Canaria
Seit 2021 hat der Stadtrat Initiativen zur Verbesserung von Schutz, Gesundheit und emotionalem Wohlbefinden von Kindern umgesetzt. Der II. Kommunale Kinderplan, der bis 2028 läuft, wurde im Mai dieses Jahres verabschiedet und sieht ein Budget von 53,7 Millionen Euro vor.
Das städtische Koordinationsgremium wurde gestärkt, um Vorschläge von Kindern und Jugendlichen schnell zu bearbeiten. Auch die Rolle des Kinder- und Jugendbeteiligungsgremiums (VOPIA) wurde ausgebaut, um Anliegen und Prioritäten zu äußern.
VOPIA hat an partizipativen Haushaltsinitiativen mitgewirkt, die über 40 Vorschläge hervorbrachten. In Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsamt wurden nachhaltige Stadtentwicklungen gefördert. Zudem beteiligte sich VOPIA an kulturellen und sozialen Veranstaltungen.
Kinder- und Jugendbeteiligung wird gestärkt
Zur direkten Rückmeldung wurden über 20 Vorschlagsboxen in Bildungseinrichtungen aufgestellt. Zu den umgesetzten Vorschlägen gehört die Einrichtung einer Kinderdisco und des "Safe Adolescent Space" (EAS), der die Autonomie von Jugendlichen fördert.
Der Kinder- und Jugendkiosk auf dem Platz Hurtado de Mendoza dient als Informationspunkt, an dem Organisationen Projekte vorstellen und Aktivitäten organisieren können. Ab 2026 wird dieser Raum als offene Ressource zur Förderung der Partizipation dienen.
Der EAS bietet Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren einen stabilen und respektvollen Raum zur Stärkung ihrer Identität und zur Teilnahme am Stadtleben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Bedürfnissen von LGBTQ+-Jugendlichen.
Die Erneuerung des UNICEF-Siegels bestätigt den richtigen Weg von Las Palmas de Gran Canaria: eine Stadt zu schaffen, in der Kinder sicher und gerecht aufwachsen können. Dies erfordert die koordinierte Zusammenarbeit von Institutionen, Bildungsgemeinschaften und Familien.











