Die Regierung der Kanarischen Inseln hat die Bewerbung von Las Palmas de Gran Canaria zur Europäischen Kulturhauptstadt 2031 offiziell unterstützt. Der regionale Präsident Fernando Clavijo und die Kulturministerin Migdalia Machín betonten, dass diese Initiative die kulturelle Bedeutung der Inseln innerhalb der EU stärkt. Der Vorschlag, der vom Stadtrat von Las Palmas de Gran Canaria gefördert wird, genießt breite gesellschaftliche und institutionelle Unterstützung.
Las Palmas erhält Unterstützung von lokalen Behörden
Die Bürgermeisterin der Stadt, Carolina Darias, hob hervor, dass diese Unterstützung „bedeutet, dass die Regierung der Kanarischen Inseln die erste Institution ist, die sich dieser Initiative anschließt. Wir sind begeistert und bereit für diese Herausforderung, an der wir fleißig und gemeinschaftlich gearbeitet haben. Wir beleben einen Traum der Stadt aus dem Jahr 2010 wieder, mit einem Slogan, den wir äußerst ansprechend finden: ‚Rebellion der Geographie‘.“
Darias erklärte weiter: „Mit diesem Vorschlag wollen wir den Inselstädten der Europäischen Union eine Stimme geben und eine neue Perspektive präsentieren. Wir streben danach, dass die Peripherie, die Ränder und die Küsten zum Epizentrum der kulturellen Diskussion werden. Aus den Erfahrungen der Kanarischen Inseln und unserer Stadt heraus wollen wir die Herausforderungen der Zukunft angehen. Für uns waren diese Küsten eine Quelle der Motivation und eine treibende Kraft, die es uns ermöglicht hat, unseren heutigen Stand zu erreichen.“
Die Bedeutung der Initiative für die Kanaren
Die Unterstützung der Regierung der Kanarischen Inseln für das Manifest, das vom Stadtrat vorangetrieben wird, wurde in einer Veranstaltung bekannt gegeben, an der der regionale Präsident Fernando Clavijo, die Ministerin für Universitäten, Wissenschaft, Innovation und Kultur, Migdalia Machín, und Bürgermeisterin Carolina Darias teilnahmen. Die Bedeutung dieser Kandidatur für die Stärkung der kulturellen Projektion der Kanarischen Inseln innerhalb Europas wurde stark betont.
Präsident Clavijo bemerkte: „Die Europäische Kulturhauptstadt 2031 zu werden, ist ein gemeinsames Ziel von Las Palmas de Gran Canaria und allen Kanarischen Inseln, da es ein Projekt ist, das die Stimme des Archipels in Europa verstärkt. Darüber hinaus wird die Kraft der Kultur als Instrument der Einheit, Identität und des Fortschritts hervorgehoben.“
Las Palmas verfolgt eine kulturelle Vision für die Zukunft
Clavijo fügte hinzu: „Las Palmas de Gran Canaria hat es geschafft, unsere geografische Einzigartigkeit durch diese Kandidatur in eine Chance zu verwandeln, einen einladenden, vielfältigen und innovativen Raum, in dem Tradition mit Moderne koexistiert. Diese atlantische Identität an der südlichen Grenze Europas verleiht uns eine einzigartige Stimme, die die europäische Kultur bereichern kann.“
In ihren Ausführungen bekräftigte Ministerin Migdalia Machín, dass „die Unterstützung dieser Kandidatur bedeutet, in ein Stadtmodell zu investieren, das Kultur als Recht und als Raum für Innovation und Zusammenleben versteht. Das Ministerium unterstützt diese Reise mit der Überzeugung, dass Las Palmas de Gran Canaria ein kultureller Maßstab in Europa werden kann, der in der Lage ist, Tradition mit Moderne zu vereinen und das Talent der Kanarischen Inseln im europäischen Kontext zu präsentieren.“
Mit dieser Unterstützung schließt sich die Regierung der Kanarischen Inseln einer Initiative an, die die kulturelle Projektion des Archipels verstärkt und die Rolle der Kultur als wesentlichen Bestandteil beim Aufbau einer offeneren, partizipativen Gesellschaft, die mit Europa verbunden ist, festigt.











