Die Regierung in Las Palmas hat Schulungstage zum Thema Menschenhandel zwecks sexueller Ausbeutung gestartet. Teresa Mayans, die Unterdelegierte der Regierung, eröffnete die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der APLEC Inclusion More Equality Association organisiert wurde.
Worum es geht (TL;DR)
- Regierung Las Palmas startet Schulungen gegen Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung am 27. und 28. November.
- Fachleute aus Sozialwesen, Gesundheit, Bildung und Sicherheit werden in Erkennung und Schutz geschult.
- Kanarische Inseln sind aufgrund ihrer geostrategischen Lage ein bedeutender Standort für Menschenhandel.
Die Schulungstage mit dem Titel „Wie man von unseren Arbeitsplätzen aus interveniert“ fanden am 27. und 28. November im Hauptsitz der Regierungsdelegation in Las Palmas de Gran Canaria statt. Sie richteten sich an Fachleute aus verschiedenen Bereichen wie Sozialwesen, Gesundheit, Bildung und Sicherheit, sowohl aus öffentlichen als auch privaten Einrichtungen.
Kanaren stärken Kampf gegen Menschenhandel
Ziel der Initiative ist es, die Erkennung, den Schutz und die institutionelle Reaktion auf den Menschenhandel von Frauen zur sexuellen Ausbeutung zu stärken. Die technische Ausbildung der beteiligten Sektoren soll verbessert und die Koordination zwischen Verwaltungen, Sicherheitskräften und sozialen Einrichtungen verstärkt werden, um eine der schwerwiegendsten und oft unsichtbaren Formen von Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen.
Die Unterdelegierte erklärte, dass der Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung ein unsichtbares Verbrechen sei, bei dem Opfer in extremer Verwundbarkeit leben. Spanien sei ein Zielland auf den Handelsrouten, und die Kanarischen Inseln seien aufgrund ihrer geostrategischen Lage ein bedeutender Standort. Diese Schulungsinitiative stärke die staatliche Politik gegen Gewalt an Frauen und die Umsetzung des Rahmenprotokolls.
Schulungen mit Experten
Nach der offiziellen Eröffnung sind die Schulungen in zwei Module unterteilt, die von Fachleuten der APLEC Association sowie Vertretern der Nationalpolizei und der Guardia Civil durchgeführt werden. Das erste Modul konzentriert sich auf die Analyse von Prostitution und Menschenhandel, Rekrutierungsmechanismen, Risikofaktoren, Folgen für die Opfer, rechtliche Rahmenbedingungen und bewährte Verfahren zur Erkennung und Intervention. Im zweiten Modul bieten Sprecher der Nationalpolizei und der Guardia Civil operative und investigative Perspektiven.











