Die historischen Verbindungen zwischen Malta und Gran Canaria reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Damals prägte eine Migrationswelle maltesischer Kaufleute die Triana-Straße in Las Palmas und verwandelte sie in ein bedeutendes Handelszentrum mit mediterranem Einfluss, das bis heute floriert.
Worum es geht (TL;DR)
- Las Palmas und Victoria kooperieren für die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2031.
- Gemeinsame Projekte wie "Antirassistische Küsten" und "Beyond the Map" fördern kulturellen Austausch.
- Ein persönliches Treffen auf Malta ist für 2026 geplant, um Projekte voranzutreiben.
Am Donnerstag hielt die Bürgermeisterin von Las Palmas de Gran Canaria, Carolina Darias, ein Online-Treffen mit ihrem Amtskollegen aus der maltesischen Stadt Victoria, Brian Azzopardi, ab. Sie erörterten Kooperationsvorschläge für ihre Bewerbungen zur Europäischen Kulturhauptstadt 2031.
Der Stadtrat erklärte, die historischen Verbindungen zwischen Malta und Gran Canaria seien bedeutend. Das Treffen zielte darauf ab, kooperative Verbindungen zwischen zwei europäischen Gemeinschaften zu erkunden, die die Herausforderungen der Insellage und peripheren Existenz teilen.
Kultureller Austausch und gemeinsame Projekte
Städtische Vertreter betonten die bereits in früheren Treffen diskutierten Vorschläge, die sich auf den kulturellen Austausch und die Rolle der Inseln in Europas kultureller Zukunft konzentrieren.
Eine bemerkenswerte Initiative ist das Projekt "Antirassistische Küsten", das von der LPGC’31-Kandidatur unterstützt wird. Dieses Projekt nutzt Kunst und Mediation, um auf strukturellen Rassismus auf den Kanarischen Inseln aufmerksam zu machen und neue Narrative des Zusammenlebens aus Migrationsgebieten zu schaffen.
Europäische Initiativen verbinden die Inseln
Das Programm "Beyond the Map" ist eine weitere europäische Initiative, die Europa von seinen Rändern aus durch Kunst, Erinnerung und ein Netzwerk "geografisch rebellischer" Städte neu denkt. Der Vorschlag "Geografische Rebellion" hat eine Zusammenarbeit mit Malta angeregt.
Weitere Kooperationsvorschläge umfassen "Europa ist meine Nachbarschaft", ein partizipatives soziales Kunstprojekt, das europäische Nachbarschaften verbindet, um Bürgerschaft, Demokratie und Kreativität auf lokaler Ebene zu fördern, sowie "Arena und Salz", eine Gemeinschaftskunstinitiative, die uralte Traditionen neu interpretiert, um Identität und Partizipation im öffentlichen Raum zu stärken.
Das Treffen endete mit Plänen für ein persönliches Treffen auf der maltesischen Insel im Jahr 2026, bei dem Teams aus beiden Städten ihre gemeinsamen Projekte weiter vorantreiben wollen.











