Die MAPFRE Stiftung Kanarische Inseln hat 150.000 Euro für 2026 bereitgestellt. Diese Mittel sollen neue Initiativen auf dem Archipel fördern, um die soziale Entwicklung zu stärken und die Lebensqualität für benachteiligte Gruppen wie Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen zu verbessern.
Worum es geht (TL;DR)
- MAPFRE Stiftung Kanaren stellt 150.000 Euro für zehn soziale Projekte 2026 bereit.
- Gefördert werden Initiativen zu Inklusion, emotionaler Bildung und angepasstem Sport auf allen Inseln.
- In 40 Jahren investierte die Stiftung über 100 Millionen Euro in die kanarische Gemeinschaft.
MAPFRE Stiftung Kanaren vergibt Auszeichnungen
Am Dienstagmorgen fand die Preisverleihung des Sozialhilfeprogramms 2026 der MAPFRE Stiftung Kanarische Inseln in ihrem Hauptsitz in Las Palmas de Gran Canaria statt. Die Veranstaltung versammelte Vertreter von Institutionen, Freiwillige und soziale Organisationen von den Inseln.
Die Zeremonie würdigte die Arbeit der 2025 geförderten Verbände und stellte zehn neue Projekte vor, die im nächsten Jahr Unterstützung erhalten und fast alle Inseln des Kanarischen Archipels abdecken werden.
Führung und Vision der Stiftung
Stiftungspräsident Ignacio Baeza eröffnete die Veranstaltung, während Stiftungsdirektorin Esther Martel als Zeremonienmeisterin fungierte. Eva Nacarino, Regionaldirektorin von MAPFRE Kanaren, lobte „das Engagement und die menschliche Qualität der Unternehmensfreiwilligen auf den Inseln“.
Baeza betonte das historische Engagement der Organisation für die kanarische Gesellschaft und die wesentliche Rolle sozialer Organisationen bei der Verbesserung der Lebensqualität für benachteiligte Menschen.
Details des Programms 2026
Zehn Projekte erhalten jeweils 15.000 Euro, um bedeutende Gemeinschaftsarbeiten in den Bereichen Inklusion, emotionale Bildung, psychische Gesundheit und angepasster Sport durchzuführen. Wichtige Initiativen umfassen:
Gran Canaria
– Educom Canarias Association: Projekt „Sharpen the Pencil“ zur Unterstützung gefährdeter Jugendlicher in Jinámar
– MAYE Association: „Inklusiver Essbarer Wald an der ULL“ schafft einen 8.000 m² großen Grünraum
– Finca Berta: „Inklusive Gärten“ für Menschen mit Behinderungen
– ACUFADE: „Living Table“ kognitives Stimulationsprojekt für ältere Menschen
Andere Inseln
– La Palma: Inklusive audiovisuelle Workshops von PADISBALTA
– La Gomera: Emotionales Entwicklungsprogramm von DIVER GOMERA
– Fuerteventura: Pionierprojekt für inklusives kanarisches Ringen von Play and Train
– Lanzarote und La Graciosa: Programme zur emotionalen Bildung und Autismusbewusstsein
40 Jahre Engagement
In ihrer vierzigjährigen Geschichte hat die MAPFRE Stiftung Kanaren über 100 Millionen Euro in die Förderung von Fortschritt und Wohlstand in der kanarischen Gemeinschaft investiert, davon 40 Millionen in den letzten zehn Jahren. In den vergangenen zehn Jahren hat die Stiftung 7,2 Millionen Euro in über 220 soziale Initiativen investiert, die etwa 140.000 benachteiligten Menschen zugutekamen.
Die Veranstaltung endete mit einer Präsentation von David Batista, dem Aktivitätstechniker der Stiftung, der die kommenden Inklusiven Freizeittage als Teil des Sozialen Innovationslabors vorstellte und die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Institutionen und sozialen Einrichtungen für ein inklusiveres Kanarisches Archipel betonte.











