Gran Canaria beschäftigt sich mit Investitionen in Maspalomas, dem Streit um eine Miet-Spannungszone in Las Palmas, dem Start der LNG-Versorgung im Hafen und weiteren aktuellen Entwicklungen.
Maspalomas: 7,3 Millionen Euro in Modernisierung investiert
Das Maspalomas Gran Canaria Konsortium hat mehr als 7,3 Millionen Euro in Projekte investiert. Das Bündnis aus Inselverwaltung und dem Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana stellte am Dienstag die wichtigsten Vorhaben des vergangenen Jahres vor – mit Schwerpunkt auf Modernisierung und Nachhaltigkeit im Touristenzentrum.
Erneuert wurde unter anderem der städtische Markt, umgestaltet der Tobogán Playa Hang, verbessert wurden fast 27 Strandzugänge. Außerdem erhöhte das Konsortium die Energieeffizienz der Beleuchtung an der Paseo Costa Canaria und revitalisierte den Bereich am Leuchtturm von Maspalomas.
Clavijo lehnt Miet-Spannungszone für Las Palmas ab
Kanarenpräsident Fernando Clavijo hat sich gegen die Einstufung von Las Palmas de Gran Canaria als Spannungszone ausgesprochen. Die Maßnahme sei wirkungslos und biete keine sinnvolle Lösung für Probleme im Wohnungs- und Mietsektor, erklärte er.
Die Debatte läuft vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen zur Stadtplanung und zur Erschwinglichkeit von Wohnraum auf den Kanarischen Inseln. Clavijo hält daran fest, die Krise mit strategischen Maßnahmen anzugehen, statt Gebiete allein wegen Mietproblemen zu kennzeichnen.
Hafen Las Palmas: Erste Fähre mit LNG versorgt
Die Schnellfähre Mercedes Pinto von Baleària Canarias hat als erstes Schiff im Hafen von Las Palmas verflüssigtes Erdgas (LNG) erhalten. Die Versorgung lief am Juan Sebastián Elcano Dock über das Multi Truck To Ship System, bei dem zwei Tankwagen gleichzeitig insgesamt 600 MWh lieferten.
Die Hafenbehörde von Las Palmas erklärte, die Operation habe die technische und logistische Kapazität für umweltfreundlichere Kraftstoffe verbessert. Georges Bassoul, Generaldirektor der Reederei Baleària, sprach von einem ersten Schritt zu einer regelmäßigen Versorgung mit nachhaltigen Kraftstoffen auf den Kanaren.
Fundación Universitaria de Las Palmas bestätigt Alberto Cabré als Präsidenten
Die Fundación Universitaria de Las Palmas hat Alberto Cabré erneut zum Präsidenten gewählt. Der Vorstand entschied am Dienstag einstimmig und bestätigte damit den Vertreter des Círculo de Empresarios de Gran Canaria für eine weitere Amtszeit.
Francisco Rubio, erster Rektor der Universidad de Las Palmas de Gran Canaria, bleibt Vizepräsident. Kabir Vaswani übernahm als Sekretär die Vertretung der Rechtsanwaltskammer Ilustre Colegio de Abogados de Las Palmas. Die Stiftung kündigte an, Beschäftigungsfähigkeit, spezialisierte Schulungen und Kooperationen zwischen Universität, Wirtschaft und Verwaltungen auszubauen.
UD Las Palmas verliert 0:1 gegen Málaga
UD Las Palmas hat mit der 0:1-Niederlage gegen Málaga einen Rückschlag erlitten. Das Ergebnis weckte Sorgen um die aktuelle Ligaposition, nachdem der Saisonstart zunächst vielversprechend verlaufen war.
Die Mannschaft ließ in mehreren Bereichen nach. Als Schwachstellen galten die Konstanz in der Abwehr, die Kontrolle im Mittelfeld und die Präzision im Angriff. Die Fans hoffen auf eine schnelle Reaktion in den kommenden Spielen.
Festival Sonora 2026: Neue Künstler für Las Palmas bestätigt
Das Festival Sonora hat für 2026 weitere Künstler für die Plaza de Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria bestätigt. M Clan um Sänger Carlos Tarque trat am 18. Oktober auf; die Organisation kündigte zudem Juseph und Sanguijuelas del Guadiana für Auftritte zwischen dem 16. und 18. Oktober an.
Juseph gilt als Stimme der urbanen Szene von den Kanarischen Inseln, Sanguijuelas del Guadiana beendete mit dem Konzert auf Gran Canaria ihre Spanien-Tour. Das Festival plant erneut mehrere Abende bei freiem Eintritt und will auch die Gewinner des Sonora Musikwettbewerbs auf die Bühne bringen.
Gran Canaria: Sidras Tuscany gewinnt Kanaren-Auszeichnung für besten Cider 2026
Ein auf Gran Canaria hergestellter Cider hat sich 2026 als bester Cider auf den Kanarischen Inseln erwiesen. Ausgezeichnet wurde Sidras Tuscany, ein familiengeführtes Unternehmen, das nach eigenen Angaben auf überlieferte Techniken und sorgfältig ausgewählte Zutaten setzt.
Die Auszeichnung lenkt den Blick auf eine wachsende Cider-Szene auf den Kanaren. Sidras Tuscany plant, die Reichweite zu erweitern und die Produkte bei weiteren Ausstellungen und Verkostungen auch außerhalb der Inseln zu präsentieren.







