Gran Canaria beschäftigt eine tödliche Messerattacke in Las Palmas, Warnungen vor Sturm und Küstengefahr sowie illegale Abfalltransporte nach Afrika. Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.
Tödliche Messerattacke in Las Palmas – Täter flüchtig
Nach einer tödlichen Messerattacke in Las Palmas sucht die Polizei weiter nach dem Täter. Der 70-Jährige war am Sonntagabend im Stadtteil Schamann auf der Straße D. Pedro Infinito niedergestochen worden. Die Beamten rückten gegen 23.30 Uhr nach einem Alarm von CEMELPA aus und fanden den Mann mit Herzstillstand und mehreren Stichwunden.
Die Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe, alarmierten den Rettungsdienst und sperrten den Bereich ab. Der Mann kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus und starb dort. Die Ermittler gehen als Haupttheorie von einem Raub aus, schließen aber andere Motive nicht aus.
Sturmwarnung für Gran Canaria – Böen bis 70 km/h und hohe Wellen
Die Kanaren-Regierung hat für Gran Canaria Warnungen vor starkem Wind und Küstenphänomenen herausgegeben. Die Windwarnung beginnt am Mittwoch um 6.00 Uhr und betrifft auf Gran Canaria die zentrale Gipfellinie sowie hohe Mittellagen im Nordosten, von den Gipfeln von Firgas und Moya bis zu höheren Bereichen des Barranco de Guayadeque. Ab Mittwochmorgen werden Böen von 70 km/h oder mehr erwartet.
Die Küstenwarnung gilt für den gesamten Archipel. Aus Nordwest wird kombinierte See mit signifikanten Wellenhöhen von 4 bis 5 Metern erwartet, einzelne Wellen können doppelt so hoch ausfallen. Ab Donnerstag dreht die Wellenausrichtung stärker auf Südwest und trifft damit auch sonst geschützte Küstenabschnitte.
Maspalomas-Karneval – Verschiebung wegen Sturm "Therese" möglich
Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana erwägt wegen der angekündigten Borrasca "Therese" eine Verschiebung einzelner Veranstaltungen des Maspalomas-Karnevals. Die Verantwortlichen beobachten die Wetterentwicklung und wollen je nach Verlauf rechtzeitig Entscheidungen treffen, um Teilnehmer und Besucher zu schützen.
Die Behörden raten, sich über offizielle Kanäle über mögliche Änderungen im Programm zu informieren. Weitere Ankündigungen sollen folgen, sobald sich die Lage präziser einschätzen lässt.
Illegale Abfalltransporte nach Afrika – Ermittlungen auf Gran Canaria
Die Guardia Civil und der Zollüberwachungsdienst der spanischen Steuerbehörde haben eine Gruppe zerschlagen, die bis zu 650 Tonnen gefährlichen Abfall nach Afrika verschifft haben soll. Die Ermittler untersuchen 32 Personen und vier Unternehmen auf Teneriffa, Gran Canaria und Mallorca. Verschifft wurden unter anderem Motoren und Kompressoren aus Kühlschränken ohne vorgeschriebene Dekontamination.
Nach Angaben der Guardia Civil organisierten zwei Beteiligte auf Gran Canaria Dokumentenmanagement und Logistik, während drei weitere auf Teneriffa Sendungen und Unterlagen koordinierten. Die Ware wurde mit falschen Rechnungen getarnt, der Gesamtwert betrug rund 800.000 Euro.
Neuer Calisthenics-Park in El Rincón eröffnet
Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria hat einen neuen Calisthenics-Park in El Rincón eröffnet. Die Anlage umfasst 375 Quadratmeter und kostete mehr als 100.000 Euro. Bürgermeisterin Carolina Darias und Sportstadträtin Carla Campoamor weihten das Projekt am Dienstag ein, entwickelt wurde es vom städtischen Institut zur Förderung von körperlicher Aktivität und Sport.
Die Stadtverwaltung erklärte, es handle sich um den größten Park dieser Art in der Stadt. Installiert wurden Trainingsstationen wie Klimmzugstangen, Turnringe und Elemente für Beine und Rumpf, zudem gibt es eine angepasste Station für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Nationalpolizei bittet um Mithilfe bei Vermisstensuche
Die Nationalpolizei hat die Bevölkerung auf Gran Canaria um Mithilfe bei der Suche nach zwei vermissten Frauen gebeten. Die Behörden zeigen sich besorgt um deren Sicherheit und fordern dazu auf, Hinweise umgehend zu melden. Beide Frauen wurden zuletzt in unterschiedlichen Gebieten der Insel gesehen.
In der Bevölkerung entstand zusätzliche Aufmerksamkeit durch Initiativen und Kampagnen in sozialen Medien. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und verweist darauf, dass jeder Hinweis für eine sichere Rückkehr entscheidend sein kann.
Friedensmarsch in Las Palmas – über tausend Unterschriften gesammelt
Mehr als tausend Menschen haben in Las Palmas eine Petition für eine Friedensdemonstration unterschrieben. Die Organisatoren arbeiten an der Planung, ein Datum steht noch nicht fest. Teilnehmer sollen nach den bisherigen Angaben Banner und Fahnen mit Friedenssymbolen sowie Botschaften für Gewaltfreiheit und Einheit mitbringen.
Die Initiative versteht sich als Graswurzelbewegung und gewinnt nach Angaben der Unterstützer durch aktuelle globale Ereignisse an Bedeutung. Weitere Informationen zur Logistik sollen über soziale Medien und lokale Nachrichtenkanäle folgen.
Gran Canaria Tourism würdigt 50 Jahre Tourismus mit Dokumentarfilm
Gran Canaria Tourism hat den Dokumentarfilm "50 Years, One Destination, One Future" vorgestellt und damit 50 Jahre Tourismus auf der Insel gewürdigt. Der Film zeichnet die Entwicklung Gran Canarias als Reiseziel nach und stellt zugleich künftige Ziele dar. Thematisiert werden auch lokale Traditionen und die Vielfalt der Insel.
Die Produktion betont zudem nachhaltige Entwicklung und umweltfreundliche Praktiken für die Zukunft des Sektors. Nach Angaben der Initiatoren löste die Premiere in der Gemeinschaft Interesse aus und lenkte Aufmerksamkeit auf laufende Bemühungen, das Besuchererlebnis weiterzuentwickeln.






