Die Nationalpolizei hat am 12. November einen 53-jährigen Norweger in Mogán auf Gran Canaria festgenommen. Der Mann, bekannt unter den Initialen T.H., galt als hochgefährlich.
Worum es geht (TL;DR)
- Nationalpolizei nahm am 12. November einen 53-jährigen Norweger in Mogán auf Gran Canaria fest.
- Der Mann war seit 2021 mit Europäischem Haftbefehl wegen schweren Drogenhandels gesucht.
- Die Festnahme erfolgte nach fünfwöchigen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit norwegischen Behörden.
T.H. war Norwegens meistgesuchter Flüchtiger und seit 2021 mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht, nachdem er wegen schweren Drogenhandels zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war.
Polizei stoppt gefährlichen Flüchtigen auf den Kanaren
Der Verurteilte war in einen maritimen Drogenhandel verwickelt, bei dem große Mengen Kokain, MDMA und Haschisch beschlagnahmt wurden. Die Festnahme erfolgte im Rahmen der Operation Fugitives 2025 OEDE, geleitet von der UDYCO Las Palmas in Zusammenarbeit mit der norwegischen Polizei.
Am 1. Oktober 2025 baten die norwegischen Behörden die Polizei auf den Kanarischen Inseln um Hilfe bei der Suche nach dem Flüchtigen. Dieser galt als gefährlich und war in Norwegen in die organisierte Kriminalität verwickelt.
Falsche Identität und Festnahme in Mogán
Die Ermittlungen dauerten fünf Wochen und umfassten Datenbankabfragen, Überwachungen und Bodenuntersuchungen. T.H. nutzte falsche Dokumente und ein Netzwerk von Kontakten, um seine Spuren zu verwischen.
Am 12. November wurde er in einem Mietobjekt in Mogán entdeckt und festgenommen. Die Beamten setzten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen um.
Auslieferung an norwegische Behörden
Am 13. November wurde T.H. dem Zentralen Ermittlungsgericht Nummer 2 der Nationalen Audiencia vorgeführt. Dieses Gericht wird seine Auslieferung nach Norwegen gemäß internationalen Protokollen überwachen.











