Die Tierschutzpartei PACMA hat Beschwerde gegen illegale Hahnenkämpfe auf den Kanarischen Inseln eingereicht. Die Praktiken verstoßen gegen das seit 2007 geltende Verbot und stellen schweren Tiermissbrauch dar.
Worum es geht (TL;DR)
- PACMA reicht Beschwerde gegen illegale Hahnenkämpfe auf den Kanarischen Inseln ein.
- Veranstaltungen auf mehreren Inseln dokumentiert, Tiere werden schwer verletzt oder getötet.
- Nationales Gesetz 32/2007 verbietet Tierkämpfe ausnahmslos im gesamten Staatsgebiet.
Nach Angaben von PACMA gibt es umfangreiche Beweise für Hahnenkampfveranstaltungen auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, Lanzarote und Fuerteventura. Bei einer Veranstaltung auf Gran Canaria fanden über sechs Stunden lang Dutzende Kämpfe statt. Die Tiere wurden bis zur Bewusstlosigkeit, zu schweren Verletzungen oder zum Tod gezwungen.
Umfangreiche Beweise für illegale Hahnenkämpfe
Die Partei betont, dass solche Praktiken nicht als Sport gelten können. Sie erfüllen die gesetzliche Definition einer sportlichen Aktivität nicht und sind nicht als solche registriert. Das nationale Gesetz 32/2007 verbietet seit seiner Einführung ausnahmslos die Nutzung von Tieren in Kämpfen im gesamten Staatsgebiet. Frühere regionale Ausnahmen sind damit unwirksam.
Die rechtliche Anerkennung von Tieren als fühlende Wesen im Autonomiestatut der Kanarischen Inseln und im Zivilgesetzbuch macht die Fortführung solcher Veranstaltungen mit den bestehenden Rechtsrahmen unvereinbar.











