Gran Canaria spricht über den genehmigten Papstbesuch, den Fund der Asiatischen Hornisse und ein Urteil wegen Missbrauchs in einer Einrichtung sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Papstbesuch auf Gran Canaria: Vatikan hat Vorbereitungen genehmigt
Der Vatikan hat die Vorbereitungen für einen Papstbesuch auf Gran Canaria genehmigt. Verschiedene Veranstaltungsorte wurden geprüft und die Pläne anschließend bestätigt, damit die Haupttermine an markanten Orten der Insel stattfinden konnten. Auch die Unterbringung von Besuchern und Würdenträgern galt als gesichert.
Die Organisatoren verbanden mit dem Besuch Erwartungen an Tourismus und lokale Wirtschaft. Gemeindegruppen bereiteten begleitende Veranstaltungen vor und die Behörden arbeiteten nach Angaben aus den Planungen eng mit dem Vatikan zusammen.
Las Palmas hat städtische Aktivitäten rund um den Papstbesuch ausgesetzt
Las Palmas de Gran Canaria hat nicht wesentliche städtische Aktivitäten wegen des bevorstehenden Papstbesuchs ausgesetzt. Kulturveranstaltungen und kommunale Sportangebote wurden verschoben, Verwaltungsbüros arbeiteten mit eingeschränkten Öffnungszeiten und der öffentliche Nahverkehr konnte angepasst werden.
Der Bürgermeister bat Bürger und Besucher um Verständnis und verwies auf die Bedeutung des Ereignisses. In der Stadt fielen die Reaktionen gemischt aus, während der Stadtrat weitere Informationen zu möglichen Änderungen ankündigte.
Asiatische Hornisse: Imkerverband ApiGranca hat Frühwarnnetz gefordert
ApiGranca hat von der Kanaren-Regierung ein Netzwerk aus Sentinel Bienenvölkern und Systeme zur Früherkennung invasiver Insekten verlangt. Anlass war ein Nest der Asiatischen Hornisse in Las Palmas de Gran Canaria, das die Regierung am 21. Mai als erste Entdeckung in der Region bestätigte.
Feuerwehrleute entfernten das Nest mit 93 Exemplaren und richteten ein Protokoll mit Lockfallen in nahegelegenen Parks ein. Die Regierung bat die Bevölkerung, Sichtungen über 1-1-2 zu melden oder Material per WhatsApp an RedEXOS unter 646601457 zu senden.
Gericht hat Betreuer auf Gran Canaria wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt
Ein Gericht hat einen Mitarbeiter eines Zentrums für Menschen mit geistiger Behinderung auf Gran Canaria wegen sexuellen Missbrauchs einer Nutzerin zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Angeklagte galt als schuldig, eine schutzbedürftige Bewohnerin über längere Zeit missbraucht zu haben.
Zeugenaussagen beschrieben Manipulation und Ausbeutung, die die eingeschränkte Kommunikations und Verständnisfähigkeit des Opfers ausnutzten. Behörden leiteten nach den Vorwürfen eine Untersuchung ein, Experten forderten anschließend strengere Schutzmaßnahmen und bessere Aufsicht in Einrichtungen.
Cáritas Diocesana in Las Palmas hat mehr Menschen unterstützt
Cáritas Diocesana in Las Palmas hat in den vergangenen Monaten deutlich mehr Menschen in der Provinz Las Palmas unterstützt. Als Gründe nannte die Organisation wirtschaftliche Belastungen von Familien, steigende Arbeitslosigkeit und höhere Lebenshaltungskosten, besonders bei Grundbedürfnissen.
Die Hilfen umfassten Lebensmittelausgabe, finanzielle Unterstützung für Wohnraum, Programme zur Beschäftigungsförderung und Beratung für Einzelpersonen und Familien. Freiwillige trugen die Arbeit nach Angaben der Organisation wesentlich mit.
Ausstellung „Printmakers for Peace“ hat in Las Palmas internationale Kunst gezeigt
Das Centro de Arte La Regenta hat in Las Palmas de Gran Canaria die Ausstellung „Printmakers for Peace“ mit Werken von 60 internationalen Künstlern gezeigt. Die Schau präsentierte unterschiedliche Drucktechniken und griff das Thema Frieden als künstlerischen und gesellschaftlichen Impuls auf.
Der Eintritt war frei, dazu kamen Workshops und Vorträge. Die Veranstalter wollten damit Austausch fördern und Gespräche über die Rolle von Kunst für soziale Harmonie anstoßen.





