Das Parlament der Kanarischen Inseln hat seine Weihnachtsgrüße mit einer Ehrung des Bildhauers Martín Chirino (1925–2019) verbunden. Chirino zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts auf dem Archipel. Sein Vermächtnis ist tief in der kulturellen Identität der Kanaren verankert.
Worum es geht (TL;DR)
- Das kanarische Parlament ehrt den Bildhauer Martín Chirino in seiner Weihnachtsbotschaft 2024.
- Chirinos Skulptur Espiral del Viento symbolisiert Identität und Bewegung der Kanarischen Inseln.
- Parlamentspräsidentin Pérez betont Chirinos Vermächtnis als Inspiration für eine gerechtere Gesellschaft.
Martín Chirino: Pionier der kanarischen Kunst
Martín Chirino wurde in Las Palmas de Gran Canaria geboren und war 1958 Mitbegründer der Künstlergruppe El Paso. Er widmete sich der Kunst des Schmiedeeisens und schuf dynamische Formen, die Wind und Energie der Kanarischen Inseln widerspiegeln. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Espiral del Viento als Symbol der Autonomie
Die Espiral del Viento, eine von Chirinos bekanntesten Skulpturen, steht im Parlament der Kanarischen Inseln und symbolisiert die autonome Kammer. Die Skulptur, inspiriert vom Atlantikwind und den prä-hispanischen Traditionen der Inseln, vermittelt Werte von Identität und Bewegung.
Parlamentspräsidentin würdigt Chirinos Erbe
Astrid Pérez, Präsidentin des Parlaments, betonte in ihrer Weihnachtsbotschaft die Bedeutung dieser Geste: Man wolle an Chirinos Vermächtnis erinnern, das die Kanarischen Inseln als kreative Gemeinschaft symbolisiere. Die Espiral del Viento solle inspirieren, eine gerechtere und vereinte Gesellschaft zu schaffen.
Das Parlament ermutigt die Bürger, diese Botschaft der Hoffnung und Solidarität in ihre Feierlichkeiten zu integrieren. Sie spiegelt die gemeinsamen Träume und Bestrebungen der kanarischen Gesellschaft wider.











