Gran Canaria meldet Straßenöffnungen nach Sturmschäden, steigende Umschlagzahlen im Hafen Las Palmas und einen Polizeieinsatz im Hospital Insular.
Straßen auf Gran Canaria nach Sturmschäden wieder offen
Die Inselverwaltung hat die GC-608 in Tejeda nach Reparaturen wieder freigegeben. Die Strecke war seit Ende März wegen Sturmschäden durch Therese gesperrt und schränkte Anwohner des Viertels La Culata erheblich ein.
Das Ressort für öffentliche Arbeiten unter Augusto Hidalgo gab die Strecke am Samstagmorgen einspurig mit Ampelregelung frei. Die Arbeiten kosteten laut Verwaltung 1.488.000 Euro. Ab Montag sollen größere Entwässerungssysteme weitere Sperrungen verhindern.
GC-210 zwischen La Aldea und Artenara nur vorübergehend passierbar
Auch die GC-210 zwischen La Aldea und Artenara hat die Inselverwaltung vorübergehend geöffnet. Die Verbindung war zwei Monate nach Erdrutschen und Steinschlag gesperrt und blieb laut Ankündigung von Freitag bis Montag befahrbar.
Nach Räumarbeiten und der Wiederherstellung von Schutzbarrieren sollte die Straße ab Montag erneut schließen, weil weitere Arbeiten anstehen. Die Maßnahme gehört zu Notfallreparaturen nach Therese, für die die Verwaltung 618.000 Euro veranschlagte.
Hafen Las Palmas: mehr Güterverkehr und mehr Passagiere
Die Hafenbehörde von Las Palmas verzeichnet bis April 2026 ein Verkehrswachstum. Die Statistik weist 11.772.948 Tonnen aus – ein Plus von 2,70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Präsidentin Beatriz Calzada erklärte, die Zahlen belegten die Stärke der Häfen und stützten die Aufnahme in die Gruppe 1 der Staatshäfen. Der Passagierverkehr stieg auf 1.670.933, die Fracht wuchs auf 10.767.829 Tonnen, während die Treibstoffmengen zurückgingen.
Nationalpolizei nimmt Patienten im Hospital Insular nach Drohungen fest
Die Nationalpolizei hat einen Patienten nach wiederholten Bedrohungen gegen Krankenhauspersonal festgenommen. Mitarbeiter im Hospital Insular hatten seit November 2025 von verbalen Angriffen und Einschüchterungen berichtet.
Privates Sicherheitspersonal griff mehrfach ein, besonders nach einer Attacke gegen Pflegekräfte und einen mobilitätseingeschränkten Mitpatienten. Beamte sprachen den Mann im Krankenhaus an, doch er setzte die Drohungen fort und wurde nach seiner Entlassung festgenommen.
Notfallkonsortium Gran Canaria prüft 638 Bewerber
Das Gran Canaria Emergency Consortium hat 638 Kandidaten in ein Auswahlverfahren aufgenommen. Die Bewerber sollen die Notfalldienste auf der Insel stärken, darunter Feuerwehr und Zivilschutz.
Das Verfahren umfasst Bewertungen und Schulungsprogramme mit Schwerpunkt auf Teamarbeit und Gemeinschaftseinsatz. Ziel ist eine höhere Einsatzbereitschaft und schnellere Reaktion bei Notlagen und Naturereignissen.
Maspalomas Soul Festival ehrt Gründerin Dania Dévora
Das Maspalomas Costa Canaria Soul Festival hat seine Gründerin Dania Dévora bei der zehnten Ausgabe besonders geehrt. Die Veranstalter hoben ihre Vision und ihren Beitrag zur lokalen Kulturszene hervor.
Das Festival verspricht eine inklusive Atmosphäre und ein breites Programm rund um Soulmusik. Mit dem näher rückenden Termin wächst die Vorfreude bei Einheimischen und Touristen auf Konzerte und gemeinschaftliche Veranstaltungen.
Traditionelle Spielewoche: Regatta auf Gran Canaria am Sonntag
Die kanarische Regierung hat die dritte Woche der traditionellen Spiele und Sportarten fortgesetzt und eine Station auf Gran Canaria angekündigt. Nach dem Auftakt auf La Palma sollte am Sonntag eine Regatta auf der Insel folgen.
Auf La Palma nahmen rund 450 Grundschüler an Workshops und Vorführungen teil, geleitet vom Vizeminister für körperliche Aktivität und Sport, Ángel Sabroso. Das Programm läuft im Rahmen des Monats der Kanarischen Inseln weiter.
Nationaler Sicherheitsbericht 2025: Kanaren als strategisches Gebiet
Der Nationale Sicherheitsbericht 2025 hebt die Kanarischen Inseln als strategisches Gebiet für Spanien hervor. Der Bericht der Präsidentschaft der spanischen Regierung erwähnt die Inselgruppe mindestens 27 Mal und verweist auf Risiken aus dem Sahel.
Er beschreibt die Atlantikroute als stark frequentiert und nennt maritime Gefahren wie organisierte Kriminalität und eine russische "Geisterflotte". Zudem fordert der Bericht eine Verstärkung des elektrischen Systems zum besseren Schutz kritischer Infrastruktur.
Seismische Aktivität auch im Norden von Gran Canaria registriert
Beobachter haben seismische Aktivität im Norden von Gran Canaria gemeldet. Die Hinweise stehen im Zusammenhang mit einer Bebenserie unter Las Cañadas del Teide, wo innerhalb von 24 Stunden 63 Erschütterungen registriert wurden.
Behörden raten, informiert zu bleiben und Notfallprotokolle zu prüfen. Experten überwachen die Lage weiter und betonen die Bedeutung geologischer Bewertungen zur Risikominderung auf den Kanaren.






