Sturm Claudia hat La Palma mit heftigen Regenfällen und starken Winden getroffen. Am Roque de los Muchachos fielen über 100 Liter pro Quadratmeter, in der Gemeinde Breña Alta 80 Liter.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Claudia brachte über 100 Liter Regen pro Quadratmeter auf La Palma.
- Auf Teneriffa waren 454 Einsatzkräfte wegen windbedingte Vorfälle im Einsatz.
- Elf Flüge wurden umgeleitet, zwei Häfen geschlossen, Präsenzunterricht ausgesetzt.
In El Paso, einschließlich der Schlucht Las Angustias, wurden 54 Liter pro Quadratmeter gemessen. Montserrat Román vom Zivilschutz sagte dem kanarischen Fernsehen, dass es einige Überschwemmungen auf den Straßen von Valle de Aridane gab, die Lage jedoch beherrschbar sei.
Windschäden durch Sturm Claudia auf den Kanaren
Die stärkste Windböe erreichte in der Nähe von Cubo de La Galga in Puntallana 89,3 Kilometer pro Stunde.
Auf Teneriffa meldeten die Behörden über ein Dutzend kleinere Vorfälle, hauptsächlich windbedingt. 454 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Zu den Vorfällen gehörten umgestürzte Strukturen, Notunterkünfte in Arona und Adeje, Straßensperrungen in Los Silos und die vorsorgliche Schließung der Uferpromenade von Radazul.
Unterricht und Verkehr auf den Kanaren unterbrochen
Die Regierung der Kanarischen Inseln gab ab Mittwoch 15 Uhr Wetterwarnungen für Wind, Regen und Überschwemmungen heraus. Alle Präsenzveranstaltungen wurden für Donnerstag auf allen Inseln ausgesetzt, die Universitäten ULPGC und ULL wechselten zum Online-Unterricht.
Elf Flüge wurden von den Flughäfen Gran Canaria und La Palma aufgrund der widrigen Wetterbedingungen umgeleitet.
Wetterwarnungen und Hafenschließungen auf den Kanaren
Teneriffa steht unter vier aktiven Warnungen, darunter eine orangefarbene Warnung für starken Regen mit über 30 Millimetern pro Stunde in einigen Gebieten. Ähnliche Warnungen gelten für El Hierro, La Gomera und La Palma.
Die Häfen von Arrecife (Lanzarote) und Rosario (Fuerteventura) bleiben am Donnerstag geschlossen, was drei Kreuzfahrtschiffe mit 4000 Touristen betrifft.
Präventive Maßnahmen auf den Kanarischen Inseln
Lokale Behörden haben verschiedene präventive Maßnahmen ergriffen:
- Das Cabildo von Teneriffa empfiehlt Homeoffice und eingeschränktes Reisen.
- Der Rat von Telde warnt vor dem Parken in Schluchtgebieten.
- Las Palmas hat Parks geschlossen und Aktivitäten ausgesetzt.
- La Laguna hat Strände, Schwimmbäder und Bergzugänge geschlossen.
Bewohner sollten den Anweisungen der lokalen Behörden folgen und sich über die aktuelle Lage informieren.











