Ein Protestmarsch gegen die Küstenverschmutzung auf Gran Canaria fand am Sonntag, 16. November, in Melenara statt. Lokale Organisationen hatten die Veranstaltung organisiert, um auf die Bedrohung durch illegale Schadstoffeinleitungen aufmerksam zu machen, die die Gesundheit der Anwohner und die Zukunft der Küsten gefährden. Antonio Morales berichtete von einem illegalen Austritt von Schwefelwasserstoff, der Fischsterben verursacht habe.
Worum es geht (TL;DR)
- Protestmarsch in Melenara gegen illegale Schadstoffeinleitungen, die Fischsterben und Gesundheitsgefahr verursachen.
- Umweltgruppen fordern Anti-Verschmutzungsbarrieren; seit 14. Oktober sind mehrere Strände betroffen.
- Umweltstaatsanwaltschaft und Guardia Civil ermitteln; zehn Strände wurden geschlossen, einige wieder geöffnet.
Nachbarschaftsvereinigungen und Umweltgruppen protestieren gemeinsam
Verschiedene Nachbarschaftsvereinigungen und Umweltgruppen, darunter Meclasa und Turcón, schlossen sich zusammen, um gegen die Verschmutzung an der Ostküste von Gran Canaria zu protestieren. Seit fast einem Monat sind mehrere Strände betroffen. Die Demonstration sollte das Meer schützen und die Kontamination bekämpfen, die Lebensqualität und Zukunft der Küsten gefährdet.
Die Organisationen betonten, dass die Verschmutzung das Wohlbefinden der natürlichen Umwelt und die Lebensqualität der Küstennutzer bedrohe. Sie riefen die Bewohner auf, sich der friedlichen Demonstration anzuschließen, um dringende Maßnahmen zur Reinigung und zum Schutz der Strände zu fordern.
Umweltgruppen verlangen Anti-Verschmutzungsbarrieren
Turcón und andere Umweltgruppen forderten am Freitag die sofortige Installation von Anti-Verschmutzungsmaßnahmen entlang der Küste. Sie behaupten, dass die Verschmutzung von Aquakulturkäfigen vor der Küste ausgehe. Speziell wurden Barrieren und Absorptionsmaterialien gefordert, um die Meeresverschmutzung zu bekämpfen.
In den letzten Wochen, insbesondere seit dem 14. Oktober, habe die Küste von Telde unter unakzeptabler Verschmutzung gelitten, die den sicheren Gebrauch der Strände behindere. Auch andere Gemeinden wie Ingenio und Mogán seien betroffen. Turcón berichtete von Schwimmern, die nach Kontakt mit dem Wasser an Infektionen litten.
Umweltstaatsanwaltschaft untersucht Schadstoffeinleitungen
Die Umweltstaatsanwaltschaft von Las Palmas hat eine Untersuchung zu den Einleitungen eingeleitet, nachdem Berichte über massenhaftes Fischsterben eingegangen waren. Die Guardia Civil wurde beauftragt, die Ursache und Verantwortlichkeit zu ermitteln. Die betroffenen Gemeinden wurden aufgefordert, über den Zustand der Küsten und die ergriffenen Maßnahmen zu berichten.
Die Herkunft der Verschmutzung wird noch untersucht. Am 6. November wurde ein Alarmzustand aufgrund einer "marinen Verschmutzungsepisode" ausgerufen. Sechs Gemeinden sind betroffen, und zehn Strände wurden geschlossen. Einige sind inzwischen wieder geöffnet, stehen aber unter Beobachtung.











