Das feministische Netzwerk auf Gran Canaria hat am 25. November erneut die Straßen gefüllt. Die Demonstrantinnen forderten, dass es keinen Rückschritt im Kampf gegen männliche Gewalt geben dürfe. Ihr Motto lautete: "Gegen männliche Gewalt – mach deinen Teil!"
Worum es geht (TL;DR)
Nereida Vizuete, Sprecherin des Netzwerks, erklärte, dass sich die Situation verschlechtert habe und jeder Einzelne Verantwortung übernehmen müsse. Sie betonte, dass das Problem nicht durch Magie oder eine abstrakte Entität gelöst werden könne, sondern durch konkrete Handlungen.
Feministische Netzwerke fordern mehr Verantwortung
Vizuete hob hervor, dass viele Formen männlicher Gewalt oft unbemerkt blieben. "Jede Stimme zählt; Gleichgültigkeit ist keine Option, und gemeinsam sind wir stärker", erklärte das Netzwerk auf sozialen Medien.
Die diesjährige Kampagne fällt mit Forderungen nach mehr Engagement der kanarischen Regierung zusammen. Diese habe Projekte des Staatspakts gegen männliche Gewalt verzögert, was ein verlorenes Jahr für Prävention bedeutete. Nach einem Treffen mit der Stadträtin Candelaria Delgado wurden Zusagen zur Umsetzung der Mittel gemacht.
Demonstrationen auf allen Kanarischen Inseln
Auf Teneriffa lautet das diesjährige Thema: "Für die, die waren, für die, die sind, für die, die kommen werden!" Das Forum gegen Geschlechtergewalt rief dazu auf, mit Plakaten und Trommeln zu erscheinen. "Gemeinsam, vielfältig, furchtlos und keinen Schritt zurück", hieß es.
Die Demonstrationen fanden auf mehreren Inseln statt: Auf Gran Canaria um 19.00 Uhr von der Plaza de Ana nach San Telmo. Auf Teneriffa um 19.00 Uhr ab der Plaza Weyler in Santa Cruz de Tenerife. Auf Lanzarote unter dem Motto "Wir wollen lebendig und frei sein!" um 18.30 Uhr von Las Cuatro Esquinas zur Casa Amarilla. Auf La Palma lud die feministische Vereinigung Jacaranda Palmera um 18.00 Uhr in Los Llanos de Aridane (Plaza Clara Campoamor) ein.











