Am Samstag hat Sturm Emilia auf den Kanarischen Inseln schwere Wetterbedingungen verursacht. Böen erreichten fast 160 Kilometer pro Stunde, der Niederschlag überstieg 100 Liter pro Quadratmeter und die Temperaturen fielen auf bis zu -2,8 °C, wie die Meteorologische Staatsagentur (Aemet) bis 17.30 Uhr berichtete.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Emilia brachte Windböen bis 159 km/h und über 100 Liter Regen pro Quadratmeter.
- Vega de San Mateo meldete mit 115 Litern die höchste Niederschlagsmenge in ganz Spanien.
- Die Temperaturen fielen auf bis zu -2,8 °C, acht der zehn regenreichsten Orte Spaniens lagen auf den Kanaren.
Regenmengen auf den Kanaren übertreffen Rekorde
In Vega de San Mateo wurden mit 115 Litern pro Quadratmeter die höchsten Niederschlagsmengen sowohl auf den Kanarischen Inseln als auch in ganz Spanien gemessen. Es folgten Tejeda auf Gran Canaria mit 105,4 mm und Cuevas del Pinar in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana mit 74,2 mm.
Starke Windböen auf Teneriffa
Die Wetterstation Izaña auf Teneriffa verzeichnete die stärkste Windböe im Archipel und im Land mit 159 km/h sowie die niedrigste Temperatur der Inseln bei -2,8 °C. Erhebliche Böen wurden auch am Flughafen Gran Canaria mit 113 km/h und in Candelaria und La Orotava auf Teneriffa mit 110 km/h registriert.
Temperatursturz auf den Inseln
Abgesehen von Izaña wurden in La Orotava (-1,2 °C) und am Roque de los Muchachos (-0,9 °C) auf Teneriffa Minustemperaturen gemessen. Auf Gran Canaria wurde die niedrigste Temperatur in Vega de San Mateo mit 0,8 °C gemessen. Von den zehn Gemeinden in Spanien mit den höchsten Niederschlagsmengen lagen acht auf den Kanarischen Inseln.











