Die Gesundheitsbehörden der Kanarischen Inseln haben am Freitag einen Salmonellenausbruch auf Gran Canaria untersucht, der 17 Menschen betroffen hat. Zehn von ihnen wurden bereits medizinisch oder epidemiologisch entlassen.
Der Ausbruch, der neun Patienten im Insular Materno-Infantil Hospital Complex und acht im Juan Carlos I Hospital betraf, wird noch von den Gesundheitsbehörden und der Krankenhausleitung untersucht. Die Ursache ist bislang unbekannt, wie aus einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums hervorgeht.
Salmonellenausbruch auf Gran Canaria
Seit dem Auftreten der ersten Symptome, die auf eine Infektion hindeuteten, hat die Krankenhausleitung in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit die festgelegten Protokolle aktiviert. Dazu gehört die Analyse von Lebensmittelproben sowie Proben von Patienten, wie die Regionalregierung mitteilte.
Derzeit warten die Behörden auf die Ergebnisse der Laboranalysen der entnommenen Proben. Ein epidemiologischer Bericht wird fortlaufend geführt. In einer Audio-Nachricht eines Präventivmediziners des Komplexes, die vom Gesundheitsministerium geteilt wurde, wurde jedoch spezifiziert, dass bisher alle analysierten Proben negativ getestet wurden.
Laborergebnisse stehen noch aus
Wichtig ist zudem, dass der Küchenservice des Krankenhauskomplexes, der auch das Juan Carlos I Hospital versorgt, die verdächtigen Lebensmittel immobilisiert hat, um künftige Infektionen zu verhindern.
Die Einheit für epidemiologische Überwachung der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit des SCS und die Leitung des Insular-Materno Infantil Universitätskrankenhauskomplexes folgen den Protokollen, aktivieren die notwendigen Maßnahmen, initiieren relevante epidemiologische Studien und überwachen die Situation für weitere potenziell betroffene Personen.











