Gran Canaria beschäftigt sich mit einem gestoppten Frachtschiff, bedrohten Arten auf den Kanaren und einem neuen Dokumentarfilm über Carmen Laforet.
Schweden stoppte Frachtschiff nach Gran Canaria und ließ es weiterfahren
Schweden hat ein Frachtschiff auf dem Weg nach Gran Canaria gestoppt und später die Weiterfahrt erlaubt. Die Behörden fingen das Schiff in internationalen Gewässern ab und prüften es wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Umwelt- und Seeregeln. Berichte nannten gefährliche Materialien ohne ordnungsgemäße Dokumentation und verdächtiges Verhalten. Nach eingehenden Kontrollen erklärten schwedische Seebehörden, das Schiff erfülle die Sicherheitsstandards. Sie ließen es seine Reise von Russland zu den Kanarischen Inseln fortsetzen.
130 gefährdete Arten auf den Kanaren
Forscher beschreiben die Artenvielfalt auf den Kanaren als fragil. Laut der Centinela-Datenbank gab es 457 geschützte Arten nach dem Gesetz 4/2010, davon gelten 130 als "gefährdet". Der Wissenschaftler Dr. José García Casanova warnte, ohne dringende Maßnahmen könnten Arten nicht nur auf den Kanarischen Inseln, sondern weltweit verschwinden. Er kritisierte, weniger als zehn Prozent der gefährdeten Arten hätten Erholungspläne. Er sprach von einem Versagen der kanarischen Regierung beim Biodiversitätsschutz.
Filmfestival Las Palmas zeigt Dokumentarfilm über Carmen Laforet
Regisseurin Isabel Fernández hat mit "Por qué no escribo nada" Carmen Laforets Stimme neu eingefangen. Der Dokumentarfilm lief beim Las Palmas de Gran Canaria International Film Festival in der Sektion Canarias Cinema. Er entstand als Koproduktion von Al Pati Produccions aus Barcelona und Imaco 89 von Gran Canaria. Der Film nutzte unveröffentlichte Texte, private Korrespondenz und Artikel, während Schauspielerin Mónica López Laforet ihre Stimme gab. Er hob Laforets kanarische Wurzeln mit Briefen nach Las Palmas de Gran Canaria und Landschaftsbildern hervor und zeigte sie als unabhängige, rebellische Autorin des Romans "Nada".





