Die Notdienste auf den Kanarischen Inseln haben in der Silvesternacht zahlreiche Einsätze bewältigt. Von 22.00 Uhr am 31. Dezember bis 7.00 Uhr am 1. Januar verzeichnete der 1-1-2-Dienst 833 Vorfälle. Das sind 47 Einsätze weniger als im Vorjahr – ein Rückgang um 5,3 Prozent.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Notdienste auf den Kanaren verzeichneten in der Silvesternacht 833 Einsätze, 5,3 Prozent weniger als 2024.
- Die Zahl der Notrufe sank um 15,9 Prozent auf 2.799, Brandeinsätze gingen um 46 Prozent zurück.
- Für Teneriffa und La Palma gelten Regen- und Windwarnungen, für andere Inseln Sturmvorwarnungen wegen Francis.
Weniger Notrufe in der Silvesternacht
Die beiden Einsatzzentralen bearbeiteten insgesamt 2.799 Anrufe in der Silvesternacht und den ersten Stunden des neuen Jahres. 2024 waren es noch 3.329 Anrufe gewesen. Der Rückgang um 15,9 Prozent deutet darauf hin, dass die Bevölkerung die Notrufnummer zunehmend verantwortungsvoll und nur für dringende Fälle nutzt.
Von den 833 registrierten Vorfällen entfielen 327 auf Gesundheitsdienste (plus 7,5 Prozent), 319 auf die öffentliche Sicherheit (plus 1,5 Prozent) und 67 auf Verkehrsunfälle und andere Vorfälle (plus 4,6 Prozent).
Weniger Brände und technische Hilfeleistungen
Deutlich zurückgegangen sind technische Hilfeleistungen wie Straßenblockaden und Stromausfälle – sie sanken um 17,8 Prozent. Die Zahl der Brandeinsätze verringerte sich sogar um 46 Prozent.
Regional bearbeitete die Einsatzzentrale in Las Palmas 1.204 Anrufe und 470 Vorfälle, während Santa Cruz de Tenerife 1.595 Anrufe und 363 Vorfälle verzeichnete.
Sicherheitskampagnen und aktuelle Wetterwarnungen
Der CECOES 112-Dienst der Kanarenregierung setzt seine Kampagne zur Selbstschutzförderung fort. Unter dem Motto "Sichere Weihnachten" werden in sozialen Medien Videos mit Sicherheitstipps verbreitet. Zudem erinnert die Generaldirektion für Notfälle an die bestehende Küstenphänomen-Warnung auf dem Archipel. Für Teneriffa und La Palma gelten Regen- und Windwarnungen, während für die anderen Inseln eine Vorwarnung aufgrund des Sturms Francis gilt.
Die Sturmvorwarnungen bleiben in der gesamten autonomen Gemeinschaft aktiv, basierend auf Informationen der staatlichen Wetterbehörde und gemäß dem spezifischen Notfallplan für meteorologische Phänomene (PEFMA).











