Der Präsident des Cabildo von Gran Canaria, Antonio Morales, hat am Donnerstag verkündet, dass nach dem Durchzug von Sturm Claudia Wasser in die Stauseen der Insel geflossen ist. Der Sturm brachte in den frühen Morgenstunden konzentrierte Niederschläge von fast 100 Litern in den Höhen von San Bartolomé und auf den Gipfeln von Gran Canaria.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Claudia brachte fast 100 Liter Niederschlag in die Höhen von Gran Canaria.
- Mehrere Stauseen, darunter der zuvor leere Chira, füllen sich wieder mit Wasser.
- Etwa 30 sturmbedingte Vorfälle führten zur Sperrung von insgesamt neun Straßen.
Nach einer Dürreperiode mit leeren Stauseen sei dies eine gute Nachricht für Gran Canaria, erklärte der Präsident der Inselregierung. Das genaue Wasservolumen könne allerdings noch nicht gemessen werden.
Mehrere Stauseen auf Gran Canaria füllen sich wieder
Laut dem Insularen Wasseramt floss ab 13.00 Uhr Wasser in mehrere Stauseen, darunter El Mulato, Chira (zuvor leer), La Gambuesa und Soria. Der Abfluss des Soria-Stausees bleibt aufgrund von Bauarbeiten an der Salto de Chira Kraftstation geöffnet. Das Wasser wird durch den Trasvasur-Kanal zum La Lumbre-Stausee und anschließend nach Gambuesa geleitet, sobald dieser voll ist.
Das Amt meldete auch Wasserzuflüsse in weitere bedeutende Stauseen wie Las Niñas, La Sorrueda und Tirajana sowie kleinere Mengen in El Parralillo de La Aldea und Lugarejos in Artenara.
Windböen und Schäden durch Sturm Claudia
Die stärksten Windböen wurden in Agüimes mit etwa 87 Kilometern pro Stunde gemessen, etwas höher als in Agaete und anderen Inselgebieten.
Das Amt für öffentliche Arbeiten reagierte über Nacht auf etwa 30 sturmbedingte Vorfälle, meist durch Steinschläge, Erdrutsche und umgestürzte Äste. Dies führte zur Sperrung von vier Straßen, zusätzlich zu fünf, die bereits in der Nacht zuvor vorsorglich geschlossen wurden.
Diese Straßen sind derzeit gesperrt
Derzeit gesperrt sind:
– Die Zufahrtsstraße nach El Sao (Agaete), GC-231
– Der Zugang zu El Chorrillo in Tejeda (GC-607)
– Ein Abschnitt der GC-60 in San Bartolomé de Tirajana
– Die Straße zwischen Tejeda und Artenara (GC-210) nach Acusa
– Die Straße zum Las Niñas-Stausee (GC-605) nach Ayacata
– Abschnitte der La Aldea-Straße (GC-200) entlang der Faneque-Klippe
– Zufahrtswege zu Andén Verde und Montaña de Tirma
Wartungsteams des öffentlichen Dienstes sind auf der Insel im Einsatz, um Trümmer zu beseitigen und betroffene Straßen so schnell wie möglich wieder zu öffnen.











