Sturm Claudia hat die Kanarischen Inseln erreicht. La Palma erlebte am Mittwochmorgen die ersten Regenfälle und starke Windböen. Der Sturm wird im Laufe des Tages und bis Donnerstag die restlichen Inseln treffen. Teneriffa und Gran Canaria werden voraussichtlich am stärksten betroffen sein.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Claudia trifft die Kanaren mit starkem Regen und Windböen bis 100 km/h.
- AEMET hat Warnungen auf Orange hochgestuft, Teneriffa und Gran Canaria stark betroffen.
- Küsten- und Sturmwarnungen gelten bis Donnerstag, Anwohner sollen Behördenanweisungen folgen.
Die staatliche Wetteragentur AEMET hat mehrere Warnungen auf die orangefarbene Stufe (erhebliche Gefahr) hochgestuft und neue Küstenwarnungen für einige Inseln hinzugefügt.
Wetterwarnungen auf den Kanaren verschärft
Auf Teneriffa gelten vier aktive Warnungen, darunter eine orangefarbene Warnung für starken Regen ab Mittwoch 18.00 Uhr. Es werden Regenfälle von über 30 mm pro Stunde und Windböen bis zu 80 km/h erwartet. Auf dem Teide könnten die Böen sogar 100 km/h überschreiten. Küstenwarnungen bleiben bis Donnerstag 13.00 Uhr aktiv.
La Palma steht unter einer orangefarbenen Warnung für starken Regen bis Donnerstagmittag. Windböen könnten in höheren Lagen bis zu 90 km/h erreichen. Sturmwarnungen sind bis Donnerstagmorgen aktiv, Küstenwarnungen beginnen am Donnerstag.
El Hierro und La Gomera haben eine orangefarbene Warnung für starken Regen ab Mittwoch 18.00 Uhr. Windböen könnten 80 bis 90 km/h erreichen. Sturmwarnungen gelten bis Donnerstagmorgen, Küstenwarnungen sind am Donnerstag aktiv.
Gran Canaria und östliche Inseln betroffen
Gran Canaria steht ab Donnerstag Mitternacht unter einer orangefarbenen Regenwarnung. Erwartet werden Niederschläge von 80 mm in 12 Stunden. Windböen könnten 80 km/h erreichen. Sturmwarnungen gelten den ganzen Donnerstagmorgen.
Auf Lanzarote und Fuerteventura gilt eine orangefarbene Regenwarnung von Donnerstag 09.00 bis 15.00 Uhr. Windböen könnten 70 km/h erreichen. Sturmwarnungen gelten am Donnerstagmorgen, mit erwarteten Küstenwinden der Stärke 7.
Anwohner und Besucher sollten sich informiert halten und den Anweisungen der lokalen Behörden während des Unwetters folgen.











