Sturm Emilia hat die Kanarischen Inseln heimgesucht und erhebliche Schäden verursacht. Am Samstagmorgen meldeten die Behörden über 200 Vorfälle, hauptsächlich auf Teneriffa und in Las Palmas de Gran Canaria. Umgestürzte Bäume und beschädigte Weihnachtsdekorationen blockierten die Straßen.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Emilia verursachte über 200 Vorfälle auf den Kanaren, hauptsächlich auf Teneriffa und Gran Canaria.
- Windböen erreichten bis zu 146 km/h, Wellen über neun Meter, Temperaturen fielen auf -4,1 °C.
- Sieben Inselflüge wurden gestrichen, Straßen und Bergregionen vorsorglich gesperrt.
Die Generaldirektion für Notfälle hatte bereits am Freitagabend die maximale Warnstufe für Küstenphänomene auf allen Inseln aktiviert. Es wurden Wellen von über neun Metern und Windböen von mehr als 100 Kilometern pro Stunde erwartet. In den Bergen kam es zudem zu Schneefällen und Gewittern.
Heftige Wetterbedingungen auf Teneriffa
Auf Teneriffa meldeten die Einsatzkräfte 85 Vorfälle in der Nacht. Der Insel-Notfallplan PEIN mobilisierte 374 Personen. Am Freitagnachmittag retteten Feuerwehrleute und der Seerettungsdienst eine Person, die 100 Meter vor der Küste von La Arenita ins Meer gezogen worden war.
In den höheren Regionen, wie in Izaña, erreichten die Windgeschwindigkeiten 146 km/h. Die Temperaturen fielen auf -1,5 Grad Celsius. Eis bildete sich bis zu fünf Zentimeter dick. Vorsorglich sperrten die Behörden den Zugang zum Teide und die Straße TF-42 in Garachico.
Gran Canaria und weitere Inseln von Sturm Emilia betroffen
Auf Gran Canaria wurden bis 09.00 Uhr 104 Vorfälle gemeldet, jedoch keiner als extrem ernst eingestuft. Carlos Velázquez, technischer Direktor des Insel-Zivilschutzplans, warnte vor den rauen See- und Wetterbedingungen. Die zentrale Bergregion bleibt geschlossen.
Auch auf den nicht-kapitalen Inseln wie La Palma, Fuerteventura und Lanzarote kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen. In La Palma sanken die Temperaturen auf -4,1 °C, in Tenagua wurden Windgeschwindigkeiten von 115,6 km/h gemessen.
Flugausfälle und Verkehrsbehinderungen durch Sturm
Der Sturm führte zur Absage von sieben Inselflügen und zur Umleitung eines Fluges von Madrid nach Teneriffa Nord. Die Behörden betonen weiterhin die Wichtigkeit, offizielle Informationen zu verfolgen und bestehende Einschränkungen zu beachten.











