Gran Canaria beschäftigt sich mit dem Rettungsplan für den Drago-Baum, den Folgen von Sturm Therese und den Stau-Kosten in Las Palmas sowie weiteren aktuellen Entwicklungen.
Rettungsplan für den Gran Canaria Drago beschlossen
Die Kanaren-Regierung hat den Wiederherstellungsplan für den Gran Canaria Drago genehmigt. Der Bericht zeichnet eine kritische Lage: In freier Wildbahn existieren nur noch 61 Exemplare, die Population sank in 20 Jahren um 20 Prozent.
Das Dekret 41/2026 sieht einen Fünfjahresplan mit knapp 1,1 Millionen Euro vor. Die Maßnahmen umfassen das Sammeln und Kultivieren seltener Samen, um mindestens 500 Jungpflanzen zu ziehen und die Bestände auf mindestens 300 Individuen zu erhöhen. Ein Schutzgebiet von 1.754 Hektar soll den Lebensraum im Südwesten der Insel sichern.
Sturm Therese löst weitere Erdrutsche und Sperrungen aus
Sturm Therese hat auf Gran Canaria weitere Schäden verursacht. In San Mateo traf ein neuer Erdrutsch eine Straße. Die Behörden registrierten bereits mehrere Sperrungen und Vorfälle auf der Insel und bewerten die Lage fortlaufend.
Die Einsatzkräfte überwachen die Straßen engmaschig und halten Notdienste in Bereitschaft. Die Behörden raten, unnötige Fahrten zu vermeiden und sich über offizielle Kanäle zu den Straßenverhältnissen zu informieren, weil weitere Störungen möglich bleiben.
IGN registriert sieben Erdbeben zwischen Gran Canaria und Teneriffa
Das Nationale Geographische Institut hat in den vergangenen Tagen sieben Erdbeben zwischen Gran Canaria und Teneriffa registriert. Zwei Beben erreichten Magnituden von 2,6 und 2,1, die Epizentren lagen überwiegend unter dem Ozean.
Die Behörden beruhigen die Bevölkerung: Es wurden keine erheblichen Schäden gemeldet, die Werte liegen im normalen Bereich für die Kanarischen Inseln. Das IGN beobachtet die seismische Aktivität weiter und verweist auf gängige Sicherheitsregeln für den Ernstfall.
Staus in Las Palmas kosten Fahrer Zeit und Geld
Der Verkehrsstau in Las Palmas de Gran Canaria kostet Autofahrer jährlich 600 Euro und 70 Stunden. Berichte zeigen, dass sich die Verzögerungen ungleichmäßig verteilen und bestimmte Bereiche zu einzelnen Tageszeiten besonders betroffen sind.
In der Debatte steht auch die Frage, ob mehr Präsenz der Lokalpolizei zu Hauptverkehrszeiten den Verkehrsfluss verbessern könnte. Die Belastung trifft nicht nur Pendler, sondern wirkt sich auch auf Wirtschaft und Umwelt aus und verstärkt den Ruf nach wirksamem Verkehrsmanagement.
Gran Canaria gewinnt das Best Burger Fest Canarias 2026
Gran Canaria hat beim Best Burger Fest Canarias 2026 auf Teneriffa den Titel geholt. All or Nothing gewann das Finale des von Canary Foodies organisierten Wettbewerbs, Dedos wurde Zweiter und Mostazza Dritter.
Die Jury mit Carlos Maldonado und Braulio Simancas vergab 42 von 50 Punkten an All or Nothing. Tanis Barcala von All or Nothing sprach von einem Traum und einer Motivation, lokale Produkte zu unterstützen. Mike Puma vom Gotham Burger Social Club hob die Qualität kanarischer Zutaten hervor.





